Schützen (SC Linden, SPS Uhlenköper Uelzen), Barums Fußballerinnen und Wrestedter Faustballer treten an

AZ-Sportlerwahl: Mannschaft ist komplett 

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Die Barumerinnen spielen die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte. Auch die Schützen des SC Linden 69 sowie die einzelsporler Dietmar Krause (Schießen) und Tobias May (Faustballer) wurden für die AZ-Sportlerwahl nominiert.

ar/am Uelzen/Landkreis. Die Nominierungsphase ist vorbei. Die Mannschaft für die AZ-Sportlerwahl 2016 bei „Mensch 2016“ steht fest. Zum Abschluss der Kandidatenvorschläge wurden noch einmal zahlreiche Einzelsportler und Mannschaften vorgeschlagen.

Wer schießt bei der AZ-Sportler-Wahl 2016 den Vogel ab? Vielleicht sind es ja die Sportschützen, die vom Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes (KSV) Uelzen, Friedrich Wollbrandt, vorgeschlagen wurden. Um den Titel Mannschaft des Jahres schickt Wollbrandt ein Trio vom SC Linden 69 ins Rennen, als Sportler des Jahres wurde Dietmar Krause vom SPS Uhlenköper Uelzen nominiert. Ebenfalls als Mannschaft des Jahres wurden die Oberliga-Fußballerinnen des MTV Barum von Oliver Tescher vorgeschlagen. Und mit Tobias May ist auch ein Nachwuchs-Faustballer dabei.

Erfolgreiches Trio: Nicole Haase, Timo Niemann und Nico Barge (in rot) holten den Deutschen Meistertitel zum zweiten Mal in Folge.

Doppelt hält besser – getreu diesem Motto handelte die Jugendmannschaft des SC Linden 69 bei den Deutschen Schüler-Meisterschaften der Sportschützen. Das Trio Nicole Haase, Timo Niemann und Nico Barge gewann zum zweiten Mal in Folge den nationalen Titel auf die laufende Scheibe 10 m, Schüler. Alle drei seien „sehr gute Talente für die Zukunft. Sie zeichnen sich durch ihre Beständigkeit, ihren Trainingsfleiß und das Gewinnenwollen aus“, beschreibt Wollbrandt die Stärken der drei jungen Schützen. Haase sicherte sich bei der DM übrigens auch noch den dritten Platz im Einzel. Alle drei hätten 2016 aber „außergewöhnliche Leistungen vollbracht“, so der KSV-Vorsitzende. Um nicht nur auf dem heimischen Schießstand bestehen zu können, tingeln die drei durch ganz Deutschland. „Es nützt nichts, wenn man Heim-Weltmeister ist, aber auf anderen Schießständen versagt“, erklärt Wollbrandt, der auch die psychologische Komponente bei Wettkämpfen wie der Deutschen Meisterschaft nicht unterschätzt: „Ich möchte da vorne nicht stehen, da flattern einem die Beine.“ Haase, Niemann und Barge habe ihre Nerven aber ganz offensichtlich im Griff.

„Außergewöhnlicher Schütze“: Dietmar Krause (Mitte) liebt seinen Sport auch noch nach über 30 Jahren.

Ein wahrer Dauerbrenner des Schießsports im Landkreis ist DietmarKrause. Seit über 30 Jahren ist der Schütze (SPS Uhlenköper Uelzen) aktiv und wird bereits zum 30. Mal beim Sportehrentag des Kreissportbundes Uelzen ausgezeichnet! Die Begeisterung für seinen Sport ist bei Krause nach wie vor groß. „Er ist einer von denen, die den Sport lieben“, sagt Friedrich Wollbrandt über den „außergewöhnlichen Schützen“. Von seinem Sport lässt Krause auch dann nicht ab, wenn er in seinem Job sehr eingespannt ist. „Er ist beruflich in ganz Deutschland unterwegs, schafft es aber trotzdem, regelmäßig zu trainieren“, beschreibt Wollbrandt Krauses sportlichen Ehrgeiz.

An ihnen bissen sich die Kontrahenten regelmäßig die Zähne aus: Die Oberliga-Fußballerinnen des MTV Barum spielen aktuell die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte. Grund genug für AZ-Leser Oliver Tescher, sie als Mannschaft des Jahres zu nominieren. Die Bilanz der Barumerinnen ist beeindruckend. Mit dem Halbfinaleinzug im NFV-Pokal fehlen nur noch zwei Siege bis zur Qualifikation für den DFB-Pokal im kommenden Jahr. Besonders der klare 3:0-Sieg bei Regionalliga-Absteiger Andervenne im Viertelfinale war eine Demonstration der Stärke. Auch in der Liga läuft es nach dem Trainerwechsel und einem personellen Umbruch im Sommer wie geschmiert. Als Tabellenführer befinden sich die MTV-Damen um das Trainergespann Björn Schwichtenberg und Burkhard Schorling klar auf Meisterkurs. Seit dem dritten Spieltag machen die Barumerinnen den Platz an der Sonne einfach nicht mehr frei.

Enormes Talent und enorme Schlagkraft: Der Faustballer Tobias May vom TSV Wrestedt/St.

Um Bälle versenken geht es auch bei Tobias May. Der 15-Jährige aus Nettelkamp (Foto in der Printausgabe lag bis Redaktionsschluss nicht vor) begann als Siebenjähriger mit dem Faustballspielen beim TSV Wrestedt/Stederdorf. „Schon früh zeigten sich sein Talent und seine enorme Schlagkraft“, sagt sein Bruder Henrik May. In allen Altersklassen, von der U10 bis zur U14, qualifizierte er sich für die Bezirksauswahl Lüneburg und spielte um das begehrte Niedersachsenschild. Als Schlagmann führte er seine Mannschaft in den Alterklassen U12 und U14 bis zur Landesmeisterschaft. Seit der Feldsaison 2016 spielt Tobias May nun auch in der 1. Männermannschaft des TSV Wrestedt/St. und wurde auf Anhieb Kreismeister. Im Frühjahr 2017 steht für ihn als nächstes Ziel die Qualifikation für die Landesauswahl der U16 an.

• Einzelsportler/-in

Steffen Lehmker (Bad Bevensen / SV Kirchzarten)

Biathlon

Laura Müller (Edendorf / SV Ilmenau)

Ju-Jutsu

Tobias Nolde (Ebstorf / RSC Sachsenblitz Burgstädt)

Radsport

Andrea Lehnert (Verein Uelzener Kegler)

Kegeln

Marius Görlach (SV Rosche)

Fußball

Recardo Hähner (Uelzen)

Radsport

Markus Hecker (Post SV Uelzen)

Triathlon

Martina Boe-Lange (SV Rosche)

Leichtathletik

Tobias May (TSV Wrestedt/St.)

Faustball

Dietmar Krause (SPS Uhlenköper Uelzen)

Schießen

• Mannschaften

SC Linden 69

Schießen

U15-Junioren JSG Aue Holdenstedt

Fußball

1. Herren TSV Jastorf

Fußball

Prüferteam TuS Wieren

Sportabzeichen

U18-Junioren JSG Aue Bodenteich

Fußball

Ebstorf Heide Knights

Basketball

1. Herren SV Emmendorf

Fußball

1. Herren TuS Bodenteich

Fußball

Damen MTV Barum

Fußball

So geht’s weiter

Jury und die Leser entscheiden

 ie Vorschlagsphase für die AZ-Sportlerwahl im Rahmen von Mensch 2016 – eine gemeinsame Aktion der Allgemeine Zeitung, der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg und des Volkswagen-Zentrums Uelzen – ist vorbei. Am Freitag, 6. Januar, wird eine Experten-Jury die Vorschläge der AZ-Leser unter die Lupe nehmen. Die Ergebnisse werden nach einem zuvor festgelegten Ranking zur Hälfte in das Gesamtergebnis einfließen. Das heißt: Wer die meisten Stimmen von den Lesern sammeln konnte, ist nicht automatisch auch der Gewinner. Andersherum ist es möglich, dass die Favoriten der Jury in der Lesergunst nicht weit genug oben stehen und deshalb Plätze in der Gesamtwertung einbüßen. Bei Gleichstand entscheidet die höhere Anzahl der Leserstimmen. Erst nach der Jury-Sitzung können AZ-Leser über die Kandidaten abstimmen. Im Lokalteil der AZ finden Sie während dieser Zeit täglich den Stimmzettel mit den Namen aller Einzelsportler und Mannschaften. Schicken Sie uns daher keine Vorschläge per E-Mail oder per Postkarte.

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