„Ein schönes Gefühl“

12. AZ-Presse-Cup: Hartmut Kolatte hilft seit der Stunde null

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Hartmut Kolatte ist einer der tragenden Bausteine des AZ-Presse-Cups. 

Ebstorf – „Wo der Gast König ist, sollte das Personal aus Prinzen und Prinzessinnen bestehen“, sagte einst Wilhelm Ludwig Weckherlin, Journalist und Schriftsteller in der Zeit der Aufklärung.

Dieses Zitat passt wie die Faust aufs Auge zum Presse-Cup, den die AZ und Germania Ripdorf am kommenden Sonnabend ab 11.30 Uhr zum zwölften Mal in der Uelzener HEG-Halle ausrichten werden. So arbeiten die zahlreichen Personen im Hintergrund auf Hochtouren, um ein perfektes Event zu ermöglichen. Dazu zählt auch Hartmut Kolatte.

Der ehemalige Chefcoach von Germania Ripdorf und Teutonia Uelzen wirkt seit Stunde null beim AZ-Presse-Cup mit. Er sorgt für die Turnierleitung und all die Statistiken. Nebenbei werkelt Kolatte beim Aufbau mit, der am Freitagmittag starten wird. „Der ganze Turniertag ist stressig, ich bin von der ersten bis zur letzten Sekunde da“, berichtet Kolatte. Es sei aber positiver Stress.

70 bis 90 Helfer gibt es im Zuge des Turniers, „Manpower, die man benötigt“, unterstreicht Kolatte. Und auch die junge Garde hilft, wo sie kann, mimt oft den Kameramann oder unterstützt andere Bereiche. Natürlich kann nicht alles immer reibungslos ablaufen. So erinnert sich Kolatte an eine falsche Spielplaneinteilung, weswegen am Ende alles durcheinander war. „Ich hab richtig geschwitzt“, erinnert er sich. Doch am Ende hatte er alles wieder im Griff.

Im letzten Jahr wollte sich Germania aus dem Turnier zurückziehen, hatte Abnutzungserscheinungen vermutet. Diese Entscheidung bedauerten die Schwarz-Weißen Tage später allerdings. „Wieso sollte man ein laufendes Pferd stoppen?“, fragt sich Kolatte. Es sei eine lohnenswerte Sache für alle Beteiligten. Und nach dem Turnier lebe stets die Freude über einen erneut gelungenen Tag auf. Kolatte „Moderator Uwe Engel und ich laufen auf uns zu und klatschen uns ab. Ein schönes Gefühl. Das alles schweißt zusammen!“ Uns eins steht fest: Ohne die vielen Helfer wäre der AZ-Presse-Cup in der Form nicht möglich.

Von Rouven Peter

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