Verschiebung ist eine Option

35. AZ-Abendvolkslauf am 11. Juni vor erneuter Absage

Hunderte Läufer setzen sich in Bewegung.
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Ein Massenstart beim AZ-Abendvolkslauf mit Hunderten Läufern ist derzeit und in Zeiten strikter Kontaktbeschränkungen kaum vorstellbar.
  • Arek Marud
    vonArek Marud
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Uelzen - Das Großevent wackelt gewaltig. Die Austragung des 35. AZ-Abendvolkslaufes am Freitag, 11. Juni, steht wegen der Corona-Pandemie vor dem Aus. „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir das im Juni machen können“, erklärt Organisationsleiter Jörg Deumann.

Weit mehr als 2000 Läufer, dazu rund anderthalb Tausend Zuschauer entlang der Strecke und Massenstarts wie beim 5-Kilometer-Lauf, wo sich bis vor der Coronakrise fast 1000 Läufer am Start regelrecht auf den Füßen standen. Obwohl bis zum geplanten Start des mit Abstand größten Uelzener Sportereignisses noch dreieinhalb Monaten dazwischen liegen, mag sich in Zeiten strikter Kontaktbeschränkungen niemand so recht Bilder von Massenstarts vorstellen. Auch nicht der Organisationsleiter Jörg Deumann.

Spätsommer oder Herbst als Alternative

Zwar wurde vorsorglich eine Laufgenehmigung eingeholt. Doch es regiert große Skepsis. „Für mich würde es an ein kleines Wunder grenzen, wenn wir den Lauf durchführen könnten“, sagt der desillusionierte Deumann. Was er sich vorstellen könnte, ist eine Verlegung: „September wäre ein guter Monat oder Anfang Oktober.“ Im Vorjahr hatten die Organisatoren selbst auf diese Option verzichtet, weil viele wegen ihres Alters zur Risikogruppe gehören.

Die Deadline für den 11. Juni rückt näher. Spätestens am 31. März soll eine Entscheidung gefällt werden, die innerhalb der bewährten Veranstaltungs-Crew getroffen wird. Doch die Zeichen stehen auf Absage. „Aus meiner Sicht ist eine Austragung am 12. Juni utopisch“, betont Deumann. Zugleich müssten sich die Organisatoren darüber verständigen, ob ein späterer Termin Sinn macht. Sollte die grundsätzliche Bereitschaft bestehen, rechnet Deumann damit, dass spätestens am 30. Juni endgültig Klarheit herrschen müsse.

Anmerkung der Redaktion: Im zunächst veröffentlichten Bericht war mit dem 12. Juni versehentlich ein falsches Veranstaltungsdatum angegeben. Wir haben den Fehler auf 11. Juni korrigiert.

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