Handball-Landesligist TV Uelzen steht zum Jahresauftakt vor zwei Bigpoint-Spielen gegen die Aufsteiger Celle und Luhdorf

Ausgangslage ist verlockend und gefährlich

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Für den TV Uelzen (Torwart Nico Paepke) beginnt das neue Jahr gleich mit zwei (kleineren) Endspielen. In Celle muss am Sonntag der erste Auswärtssieg her. Dann steigen die Chancen auf den Klassenerhalt rapide an.

Uelzen. Der Jahresauftakt hat es in sich! Und es wäre untertrieben, zu sagen, dass die Landesliga-Handballer des TV Uelzen in den kommenden zwei Spielen gefordert sind. Die Ergebnisse gegen die Aufsteiger kommen in die Schublade Weichenstellung.

Es sind zwar keine Endspiele, aber in der morgigen Auswärtspartie beim Tabellenvorletzten HBV 91 Celle (12 Uhr) und anschließend zuhause gegen Schlusslicht SG Luhdorf/Scharmbeck werden die viel zitierten Bigpoints vergeben. Uelzen hat als Tabellenneunter auf beide Kontrahenten vier Punkte Vorsprung.

Zwei Siege, und der anvisierte Klassenerhalt könnte schneller Realität werden, als so manch einer nach katastrophalem Saisonstart vermutet hatte. „Ohne Frage, da können wir uns absetzen und wären acht Punkte von diesen Teams weg“, sieht Uelzens Trainer Herbert Mendrizik die große Chance des doppelten Befreiungsschlags. Doch er warnt seine Spieler eindringlich und erinnert ans verlorene Heimspiel gegen den Tabellendrittletzten SG Südkreis Clenze, der seinerzeit punktlos war. „Hoffentlich war das ein rechtzeitiger Schlag vor den Bug.“

Ein erfolgreicher Start ins neue Jahr. Für Mendrizik und sein Team wäre er extrem wichtig. „Das könnte uns für den Rest der Saison viel Erleichterung bringen. Oder wir sind wieder mitten drin im Spiel“, spielt der Coach auf den Abstiegskampf an.

Die Uelzener haben alle fünf Auswärtsbegegnungen in dieser Saison verloren. Der Coach relativiert. „Es waren Gegner von oben.“ Neuling HBV Celle hat alle vier Punkte zuhause geholt. Mendrizik appelliert und hofft, dass seine Schützlinge den Sonnabend gemütlich ausklingen lassen, statt auf die Piste zu gehen. „Sonntag um 12 Uhr zu spielen, ist nicht ohne. Ich denke aber, dass alle so weit sind, dass sie wissen, wie wichtig dieses Spiel ist.“

Fit ist der TVU jedenfalls. Einige fehlende Trainingszeiten in der HEG-Halle wurden durch Laufeinheiten ersetzt. Auch personell sieht es gut aus. Nur Hendrik Schulze (Dienst) und Marius Eder (verletzt) fehlen, eventuell auch Marcus Koch (Arbeit). Christian Lüder, der die Hinrunde aufgrund beruflicher Verpflichtungen verpasste, ist wieder dabei, braucht aber Spielpraxis. „Im letzten Jahr war er unser Mittelmann“, freut sich Mendrizik über die Rückkehr.

Von Arek Marud

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