Teutonia schlägt SC Uelzen mit 8:1 / Klepatz mit Leistenzerrung, Bangen um Tutas

Acht Tore, ein Verletzter

Gleich klingelt’s: Der Teutone Nico Tiegs (links) erzielt mit dem Hinterkopf eines seiner vier Tore gegen den SC 09 Uelzen. Foto: Marud

Uelzen. Testspiele von Teutonia Uelzen sind ein rares Gut in diesem Sommer. Gestern war endlich wieder so ein Tag. Der Fußball-Landesligist schlug den Stadtrivalen und Kreisligisten SC 09 Uelzen mit 8:1 (4:1).

Gleich neun Spieler musste Trainer Frank Heine ersetzen. Einen davon unmittelbar vor Spielbeginn. Sebastian Klepatz verletzte sich beim Warmmachen und musste mit einer Leistenzerrung passen. Immerhin verließ mit Neuzugang Felix Meyer ein Spieler das Teutonen-Lazarett und bewies auf Anhieb seine Schnelligkeit. „Man hat gesehen, wie stark er ist. Er muss aber noch Extra-Einheiten absolvieren“, sagte Heine. Nico Tiegs (4), Toni Purrucker, Felix Meyer und Eugen Krasnikov erzielten die Tore für den Favoriten. Für den SC traf Sören Grützmacher zum zwischenzeitlichen 1:3 Mitte der ersten Hälfte.

Immerhin verletzte sich im Spiel kein weiterer Teutone. Trotzdem blieb Heine kaum bis kein Spielraum für Experimente. Seine Spieler sollten dennoch schnell und mit wenig Ballkontakten spielen. Das gelang. Zudem hätte sich jeder reingehängt und das Spiel mit dem nötigen Ernst bestritten. „Wichtig war, dass sich die Spieler ordentlich bewegen“, so Heine.

Auch die Gegenseite war erfreut. Vor allem über den stark haltenden Torwart Christopher Damm. „Mit dem Ergebnis bin ich und die Mannschaft zufrieden. Wir haben uns gut verkauft“, sagte SC-Trainer Frank Griffel, dem ebenfalls vier Spieler fehlten und dadurch die Abwehr umgebaut werden musste.

Mit Sorge blicken die Teutonen dem heutigen Tag entgegen. Es soll sich entscheiden, ob und wie lange die beim Ramelow-Cup mit Rot vom Platz gestellten Malte Bertram und Lukas Burghardt gesperrt werden. Außerdem wird eine genaue Diagnose bei Torben Tutas erwartet. Bei einem Kernspin wurde Flüssigkeit im Knie festgestellt. Nun wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit Tutas besprechen. „Dann weiß ich auch, ob ich operiert werden muss oder nicht“, erklärte Tutas am Rande der gestrigen Partie.

Von Arek Marud

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