Nachwuchs der JSG Adendorf/Ilmenau wechselt nach Barum

Acht auf einen Streich

Nach der Auflösung der JSG Adendorf/Ilmenau verstärken acht Talente den MTV Barum (hinten von links): Antonia Sophie Lahme, Victoria Böller, Coach Bernd Wischnewski, Lina Danneberg, Nane Emily Lehmann, Annika Schröder; vorn von links: Jana Strege, Lisanne Klaus, Lena Grampp.
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Nach der Auflösung der JSG Adendorf/Ilmenau verstärken acht Talente den MTV Barum (hinten von links): Antonia Sophie Lahme, Victoria Böller, Coach Bernd Wischnewski, Lina Danneberg, Nane Emily Lehmann, Annika Schröder; vorn von links: Jana Strege, Lisanne Klaus, Lena Grampp.

Barum – Das gibt es auch nicht alle Tage: Der Kader des MTV Barum ist schlagartig angewachsen: Gleich acht (!) Nachwuchsspielerinnen des B-Juniorinnen-Bezirksligisten JSG Adendorf/Ilmenau wechseln zum Frauenfußball-Oberligisten.

„Ich freue mich sehr darauf, die ehrgeizigen, entwicklungsfähigen und lernwilligen Mädels in den Damenbereich zu integrieren und den bisher erfolgreich eingeschlagenen Weg, den sie zurückgelegt haben, fortzuführen“, erklärt MTV-Trainer Bernd Wischnewski auf der Barumer Facebook-Seite.

Die Barumerinnen profitierten von der Auflösung der Jugendspielgemeinschaft. Und vom Rückzug der Ilmenauer Frauenmannschaft aus der Bezirksliga, wo die Talente im Gespräch waren. Ihr Wunsch war eine höherklassige Frauenmannschaft, um sich optimal zu entwickeln. Der MTV stach die Lüneburger Konkurrenz aus, bei der sich die JSG-Spielerinnen ebenfalls umschauten. Doch das vierteilige Probetraining in Barum verlief optimal, erklärt Wischnewski. „Die Mädels waren geflasht vom Training und von den oberligaerfahrenen Spielerinnen, von denen sie sich viel abgucken können.“

Keine Wunderdinge

Kurzfristig werden keine außergewöhnlichen Dinge von den jungen Neuzugängen erwartet. Wischnewski: „Wir wollen die Mädels behutsam aufbauen und integrieren.“ Die frühere JSG-Truppe wird komplett mit dem Oberligateam trainieren, einige werden aber bei der 2. Mannschaft in der Landesliga Punktspiele bestreiten. „Es bringt uns nichts, wenn sie nur auf der Bank sitzen. Sie sollen ja Spielpraxis sammeln.“

Wer wo spielt, entscheidet sich aber erst in den kommenden Wochen. Am weitesten sei laut Wischnewski aufgrund ihrer Athletik, Sprintgeschwindigkeit und Ballaffinität Flügelspielerin Jana Strege. VON AREK MARUD

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