Deutschlands Ski-Aufsteiger

Streif-Sieger Dreßen nach der Saison: So schafft er es, auf dem Boden zu bleiben 

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Thomas Dreßen beim Weltcup-Rennen in Are. 

Thomas Dreßen aus Mittenwald gehört seit Anfang des Jahres zu den Gesichtern des DSV. Jetzt verrät der 24-Jährige, wie er es schafft, auf dem Boden zu bleiben.

München - 2017/18 war DIE Wintersport-Saison für den Ski-Abfahrer Thomas Dreßen. Seit dem 20. Januar 2018 kennt jeder Alpin-Fan in Deutschland den Namen des 24-Jährigen, denn da gewann der Mittenwalder völlig überraschend mit dem Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel das prestigeträchtigste Rennen im Skirzirkus und beendete gleichzeitig die jahrzehntelange Durststrecke der deutschen Speed-Athleten. 

„Wehe du hebst jetzt ab!“

Jetzt genießt Dreßen erst einmal das Leben abseits des Ski-Wahnsinns und entspannt sich gemeinsam mit Freundin Birgit und dem gemeinsamen Hund in der österreichischen Wahlheimat Scharnstein. Im Interview mit dem Münchner Merkur spricht der 24-Jährige über seine Saison, Stürze in der Abfahrt und die bei ihm „nicht vorhandenen Starallüren .

Meine Freunde haben gesagt: ,Wehe, Du hebst jetzt ab!‘ Dann sage ich: ,Wenn sie den Eindruck haben, dass das passiert, sollen sie mir sagen: ,Hey, Tom, jetzt bist Du aber ein Trottel geworden‘“, antwortete Dreßen auf die Frage, warum er das Rampenlicht und die große Bühne eher meidet. An die ganz große Aufmerksamkeit hat sich der Ski-Rennfahrer, der quasi über Nacht zu einem der Gesichter des DSV wurde, eben noch nicht gewöhnt.

Hat Dreßen den Streif-Sieg inzwischen realisiert?

Das zeigt sich auch daran, dass Dreßen seinen Sieg auf der legendären Streif in Kitzbühel und die Tatsache, dass er sich damit in eine Liste von Ski-Legenden eingereiht hat, wohl immer noch nicht begriffen hat. „Wenn ich in der Früh aufstehe, ins Wohnzimmer gehe und sehe die Kitzbüheler Gams da stehen stehen, dann denkt man immer wieder: Das war schon verdammt cool, wie das heuer alles abgelaufen ist“, so der bescheidene Dreßen.

Das ganze Interview und damit auch die Antwort auf die Frage, was Deutschlands junge Alpin-Hoffnung in seiner freien Zeit macht und was Skifahrer mit Formel-1-Piloten gemeinsam haben, gibt es heute ab 21.00 Uhr auf merkur.de*.

fd


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