Snowboard-Olympiasiegerin stirbt bei Kletter-Unfall

Chamonix - Die französische Snowboard-Olympiasiegerin Karine Ruby ist nach Polizeiangaben bei einem Kletter-Unfall in den Alpen gestorben.

Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die Polizei von Chamonix berichtet, sei die 31-Jährige am Freitag mit ihrer Seilschaft in der Region des Mont Blanc in eine Gletscherspalte gestürzt. Dabei sei auch ein 38 Jahre alter Begleiter getötet worden, ein 27-Jähriger wurde schwer verletzt.

Ruby hatte bei den Winterspielen 1998 in Nagano (Japan) die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom gewonnen. 2002 holte sie in Salt Lake City (USA) Silber. 2006 startete sie in Turin in der neuen olympischen Disziplin Snowboardcross. Nach ihrem Viertelfinal-Aus erklärte sie ihren Rücktritt vom Leistungssport und ließ sich zur Bergführerin ausbilden. Karine Ruby gewann sechs Weltmeistertitel und 65 Weltcups.

Frankreichs Premierminister François Fillon würdigte Karine Ruby als “außergewöhnliche Sportlerin“. Das französische Volk werde ihr Talent und ihre Lebensfreude in Erinnerung behalten.

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