Rennfahrer verunglückt auf Nürburgring tödlich

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Die legendäre Nordschleife des Nürburgrings (hier ein Bild vom 24-Stunden-Renn en).

Nürburgring - Auf der Nordschleife des Nürburgrings ist ein Rennfahrer am Samstag beim dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft nach einem Unfall gestorben.

Der 43-Jährige aus Laudenbach war in der 22. Runde des auf vier Stunden angesetzten Rennens im Streckenabschnitt “Bergwerk“ mit seinem Fahrzeug in eine Lücke zwischen zwei Konkurrenten gefahren. Die Autos berührten sich beim Überholvorgang, der Aston Martin überschlug sich, prallte mit dem Heck in die Leitplanken und fing Feuer. Der Pilot konnte sich nach Polizei-Angaben nicht selbstständig aus dem deformierten Fahrzeug befreien. Die umgehend herbeigeeilten Rettungskräfte konnten dem Fahrer nicht mehr helfen. Laut Veranstalter-Angaben erlag der Mann einer Rauchgasvergiftung. 

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft in Koblenz wurden alle drei am Unfall beteiligten Fahrzeuge zu weiteren Untersuchungen beschlagnahmt. Das Rennen wurde nach dem Unfall abgebrochen und nicht wieder neu gestartet.

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“Es fällt schwer, nach einem solch tragischen Unfall das Rennen sportlich zu analysieren“, sagte Teammanager Charly Lamm von BMW Motorsport. Die Münchner Autobauer nutzt die VLN Langstreckenmeisterschaft wie Konkurrent Audi zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das in diesem Jahr am 15. und 16. Mai ausgetragen wird.

Er ist das siebte Todesopfer des seit 1977 auf dem Nürburgring ausgetragenen Wettbewerbs. Der bis dahin letzte tödliche Unfall hatte sich am 4. August 2001 ereignet. Damals war ein Fahrer nach einer Kollision an seinen schweren inneren Verletzungen gestorben.

dpa

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