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Möglicher Domino-Effekt könnte Aus für Mick Schumacher bedeuten

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Von: Stefan Schmid

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Die Vorstellung eines neuen Ersatzfahrers bei Aston Martin könnte der entscheidende Stein sein, der Mick Schumacher sein Cockpit bei Haas kostet.

Silverstone/München – Eine eher unspektakulär anmutende Mitteilung von Aston Martin über die Verpflichtung eines neuen Testfahrers könnte einen weitreichenden Effekt auf Mick Schumacher haben. Grund dafür ist viel weniger, wer nächste Saison für den noch-Rennstall von Sebastian Vettel Testfahrten absolvieren wird, sondern wer damit nicht mehr für Aston Martin als Ersatz bereitsteht. Bislang war der deutsche Nico Hülkenberg beim englischen Traditionsteam als Reserve-Pilot unter Vertrag, dem scheint nun nicht mehr so.

Haas-Cockpit: Schumacher oder Hülkenberg?

In der Mitteilung von Aston Martin wird der Belgier Stoffel Vandoorne für die kommende Saison an der Seite von Felipe Drugovich als Test- und Ersatzfahrer willkommen geheißen. Keine Rede ist dagegen von Nico Hülkenberg, der diese Saison zweimal Sebastian Vettel vertreten durfte. Es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass Hülkenberg der mögliche Nachfolger von Mick Schumacher bei Haas werden könnte.

Ein Wechsel im Rennstall von Sebastian Vettel könnte auch Folgen für Mick Schumacher haben.
Ein Wechsel im Rennstall von Sebastian Vettel könnte auch Folgen für Mick Schumacher haben. © IMAGO/Mark Sutton

Auch wenn jetzt klar ist, dass Hülkenberg nächste Saison vertraglich an kein Team gebunden sein wird, ist die Entscheidung bei Haas nach Informationen der Bild weder für noch gegen Mick gefallen. Eines ist jedoch sicher: Viel Zeit wird nicht mehr vergehen, bis eine Verkündung folgen wird. Eine Tendenz hingegen ist nicht absehbar, Haas-Teamchef Günther Steiner legte Schumachers Chance bei „50:50“ fest.

Vandoorne-Unterschrift nicht nur für Schumacher von Bedeutung

Auch wenn durch den Wechsel von Vandoorne zu Aston Martin – er stand bislang bei Mercedes als Ersatzfahrer unter Vertrag – Hülkenberg nicht automatisch bei Haas unterschreiben wird, dürfte Schumacher schon aufgemerkt haben.

Und auch bei Daniel Ricciardo könnte die Neuigkeit durchaus Interesse hervorgerufen haben. Der Australier will nach seinem Aus bei McLaren unbedingt in der Formel 1 bleiben, auch als Ersatzfahrer. Somit passt es ins Bild, dass nun ein Reserve-Platz bei Mercedes freigeworden ist. (sch)

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