Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz bestreitet Heimspiel-Ausklang durch Mannschaftsfahrt mit buntem Personal-Puzzle

„Zweistellig würde mir schon wehtun...“

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Auch ein Bild am kommenden Sonntag? Gegen den TSV Helmstedt schluckten die Fußballer des VfL Wahrenholz sechs Gegentore. Angesichts der Besetzung für das Calberlah-Heimspiel könnten Patric Schmidt (v. l., Mats-Ole Herz und Hilmar Camehl) wieder alt aussehen.

Wahrenholz. Das Gros des Bezirksliga-Kaders weilt am Ballermann auf Mallorca. Die Zurückgebliebenen hoffen derweil inständig, dass die gegnerischen Fußballer des SV GW Calberlah nicht auch zu Ballermännern werden. . .

Wird der VfL Wahrenholz am Sonntag (15 Uhr) im letzten Heimspiel der Saison zum Kanonenfutter? Möglich, denn die Schwarz-Gelben treten gegen den in der Rückrunde auftrumpfenden Tabellenvierten mit Puzzle-Personal an.

Acht Akteure von der Ersten, dazu der festgespielte Timo Neumann aus der Reserve plus die Altherren-Aushilfen Timo Bock, Waldemar Fink und Andreas Borchert: Ein, sagen wir mal, interessantes Sammelsurium, das sich da dem Landesliga-Absteiger aus Calberlah am Taterbusch entgegenstellt. Sollte der Flieger pünktlich landen, würde auch noch Maurice Kutz vorzeitig von der Malle-Mannschaftsfahrt dazustoßen.

Nur gut, dass die Wahrenholzer durch den Rückzug des TSV Germania Helmstedt bereits gerettet sind. Interimscoach Jens Sölter, ebenfalls im deutschen Party-Exil, tut die Schröpfkur trotzdem leid. „Wir können es aber nicht ändern. Mir würde es schon wehtun, wenn es zweistellig wird...“ Oder um es mit den Worten von Achim Reichel zu sagen: „Das wird ne harte Überfahrt.“ Aloha heja he... Immerhin sei das Taterbusch-Team schon in vielversprechender Besetzung gegen Helmstedt zuletzt mächtig unter die Räder gekommen (1:6).

Sölter findet es aber klasse, dass sich einige Angeschlagene oder eben die Oldies bereit erklären, dem Verein eine Strafe wegen Nichtantritts zu ersparen und sich womöglich eine kleine Jagdreise abzuholen. Der Verein wollte bewusst vermeiden, die zweite Herren anzuzapfen, da diese noch um den Aufstieg kämpft. Wobei sich einige beim VfL die Frage stellen, ob der Sprung in die 1. Kreisklasse leistungsmäßig überhaupt Sinn ergibt.

Von Ingo Barrenscheen

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