Handball: Wittingen/Stöckens WC1 und ME holen Silber beim traditionellen Rasenturnier des HSC Ehmen

Zweimal Zweiter: JSG glücklich im Glutofen

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Stark! Die männliche E-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken belegte beim Rasenturnier in Ehmen den zweiten Platz.

red Ehmen/Wittingen. Das eigene Rasenturnier existiert ja schon seit Jahren nicht mehr – ergo bildet das Traditions-Event beim HSC Ehmen für die Jugendhandballer der JSG Wittingen/Stöcken seit Jahren eine willkommene Abwechslung in der Sommerpause.

So auch am vergangenen Sonntag: Vier hiesige Teams waren am Start und brachten aus dem Ehmer Glutofen zwei Silbermedaillen mit nach Hause.

Ebenfalls Zweiter wurde die weibliche C-Jugend. Augenscheinlich ein Grund zur Freude für das Team von Bianca und Lars Kamke. 

Ein tolles Turnier lieferte die weibliche C1-Jugend ab. Das Team um Lars Kamke startete in einer Siebener-Gruppe, mussten sechs Partien in der Hitze absolvieren. „Die Mädels haben sich richtig reingelegt und bei den Temperaturen alles gegeben“, stellte der Coach zufrieden fest. Der dickste Brocken folgte zum Schluss: Das letzte Gruppenspiel gegen Warberg/Lelm, beide Mannschaften hatten zuvor alle Spiele gewonnen, entpuppte sich als echtes Finale! In diesem Showdown sei der Gegner aber „einfach die bessere Mannschaft“ gewesen, erkannte Kamke neidlos an. Die Wittingen/Stöckener waren dennoch „glücklich mit der Leistung und dem zweiten Platz!“

Lehrgeld bezahlte indes die WC II in Ehmen: Ohne drei Stammspielerinnen und als jüngerer Jahrgang war Wittingen/Stöckens Team daher zumeist klar unterlegen. Dennoch hätten seine Mädels tapfer gekämpft und insbesondere in der Abwehrarbeit überzeugt, bilanzierte Coach Kai Schüttenberg. Gegen den Landesligisten und späteren Sieger Warberg/Lelm erwies sich die 1:5-Niederlage durchaus als ein achtbares Ergebnis. Gegen die JSG Allertal feierte die JSG sogar einen verdienten Sieg.

Ebenfalls mit Silber dekoriert wurde die männliche E-Jugend. „Die Krönung blieb leider verwehrt“, bedauerte Übungsleiter Ralf Borchers. Wittingen/Stöcken scheiterte unglücklich am bärenstarken SC Magdeburg „und an einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung...“ Dennoch überwog beim hiesigen Handballnachwuchs die Freude über den Vizerang.

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