Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz kann nach Zwangs-Auszeit gegen Adenbüttel Rethen auf Herz und Saretzki bauen

Zwei Rückkehrer – aber kein Rhythmus

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Bange Blicke gen Himmel müssen die Wahrenholzer Bezirksliga-Kicker nicht richten – am Sonntag dürfen Marcell Meyer (2. v. r.) und Co. endlich wieder spielen. Wie ist es allerdings um den Rhythmus des Taterbusch-Teams bestellt?

Wahrenholz. Der Himmel wird ihnen dieses Mal nicht tröpfchenweise auf den Kopf fallen – die Decke allmählich aber schon. . . Nach drei Wochen Fußball-Zwangspause haben die Bezirksliga-Kicker vom VfL Wahrenholz keine Lust mehr auf die Zuschauerrolle.

„Wir wollen wieder spielen – es soll ja gutes Wetter werden“, sehnt Co-Trainer Benjamin Wrede gemeinsam mit seinen Schützlingen das Ende der feuchten Trockenzeit herbei. . . Allerdings wartet am Sonntag (14. 30 Uhr) mit dem Gastspiel bei der FSV Adenbüttel Rethen „nicht der leichteste Gegner“ zum Wiedereinstieg.

Genauer gesagt: Es geht zum Tabellenvierten. Nach acht Spielen hat der Kreisliga-Meister von 2016 eindrucksvoll nachgewiesen, dass das gute Premieren-Jahr kein Zufallsprodukt/eine Eintagsfliege war. „Eigentlich ist das zweite Jahr immer das Schwerste. Aber Adenbüttel Rethen ist recht gut gestartet“, zeigt Wrede Respekt. Aber keine Angst. Einen Punkt soll es bitteschön mindestens sein für Schwarz-Gelb. So wie in der Vorsaison beim 0:0. Damals im Grunde noch zu wenig für Wahrenholz. „Wir haben sie 70 Minuten an die Wand gespielt“, betont Wrede. Im Rückspiel (1:2) machte der VfL dann allerdings unliebsame Bekanntschaft mit FSV-Ausnahmeakteur Jannik Bruns, der beide Tore erzielte. „Er kann die entscheidende Person sein.“

Immerhin: Wahrenholz hat wieder einen angestammten Torwart am Sonntag zwischen den Pfosten. Mats-Ole Herz hat signalisiert, dass es trotz gestauchten Fingers wieder geht. Auch Marco Saretzki ist aus dem Urlaub zurück. So weit zu den positiven Seiten der jüngsten Auszeit. Schlecht ist hingegen, dass der Tabellenneunte aus dem Rhythmus gekommen ist. „Drei Wochen lang kein Spiel, nur Training – und das auch nicht unter normalen Bedingungen – das sehen wir eher als Nachteil“, so Wrede. Doch in dieser Woche hätte sich die Mannschaft bei den Einheiten sehr engagiert gezeigt. „Ich hoffe, dass sie das auch im Spiel zeigen.“

Von Ingo Barrenscheen

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