Fußball – Kreisliga: Rühen und Knesebeck winkt Platz eins / MTV II muss siegen

Zwei Favoriten und ein Endspiel

Favoriten: Rühen (l.) fühlt sich bestens vorbereitet, Knesebeck (Malte Gercke) eher nicht.
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Favoriten: Rühen (l.) fühlt sich bestens vorbereitet, Knesebeck (Malte Gercke) eher nicht.
  • Rouven Peter
    VonRouven Peter
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rp Isenhagener Land – Mühsam erwachen die Fußballer aus dem Winterschlaf. Nachdem es bereits vergangenes Wochenende drei Partien gab, bietet die Kreisliga Gifhorn auch an diesem Sonntag (14 Uhr) drei Spiele.

Zum zweiten Einsatz kommt dabei der VfL Knesebeck, der sich vor Wochenfrist zum 1:1 gegen Schwülper mühte.

Gegen Triangel wird eine Leistungssteigerung vonnöten sein. Immerhin ist Platz eins drin. Unterdessen ist Gifhorn II daheim gegen Hillerse II zum Punkten verdammt.

TuS Müden-Dieckhorst – SV BW Rühen

Von einer überragenden Vorbereitung spricht SV BW-Trainer André Thiele. Der Coach des Aufsteigers stellt fest: „Wir sind fitter.“ Siege gegen den TSV Heiligendorf (4:2) und STV Holzland (5:2) standen am Ende zu Buche. Selbstvertrauen scheint also getankt zu sein beim SV BW, der als Favorit zum Abstiegskandidaten reist.

Doch Vorsicht: Der TuS gewann in der Vorwoche nach 0:4-Rückstand 5:4 im Pokal in Parsau und dürfte nur vor Selbstbewusstsein strotzen. Im Hinspiel jedenfalls gewann Rühen 4:1. Trotz der drei Punkte Rückstand zur Spitze ist der Klassenerhalt weiter das Ziel. „Da sieht es ja ganz gut aus“, scherzt Thiele, der auf Robin Harms und Maurice Magnus verzichten muss.

MTV Gifhorn II – TSV Hillerse II

Ein Spiel mit Finalcharakter! Der Letzte aus Gifhorn feierte in der Saison einen Sieg – und das ausgerechnet im Hinspiel. Damals gewann der MTV II 2:0, heimste im Anschluss aber nur noch zwei mickrige Zähler ein. Gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV II ist der Gastgeber also zum Siegen verdammt. Für Trainer Holger Haustein-Bastian ist es zudem die verschobene Premiere an der Seitenlinie des MTV. In der letzten Woche traten die Schwarz-Gelben im Pokal gegen Rühen nämlich gar nicht erst an. Ob der Neu-Coach die Wende einleitet...?

VfL Knesebeck – SV Triangel

Auf den ersten Blick scheint ein 1:1 gegen Schwülper nicht allzu schlecht zu sein. Doch das, was der VfL letzte Woche an den Tag legte, war zu wenig für einen Aufstiegskandidaten. „Das war nicht gut. Wir müssen uns einfach cleverer bewegen“, betont VfL-Coach Detlef Weber.

Mit einem Sieg springen die Einhörner immerhin auf Platz eins. Doch daran denkt Weber derzeit nicht. Zu sehr bereiten ihm die Personalprobleme Kopfschmerzen. Hinzu kommt eine dürftige Vorbereitung. Es war nicht oft möglich, sich auf dem Rasen auszutoben. „Deswegen“, so Weber, „hapert es spielerisch noch.“ Sein Team ist gegen den Achten Favorit, aber unterschätzen ist nicht beim VfL. Weber: „Sie sind ein unbequemer Gegner.“ Immerhin: Keines der vier Duelle ging an Triangel.  

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