Lütke sieht nur einen... Fußball – Bezirksliga: Sprakensehl hofft gegen TSV auf Lichtblick

Zwei angeschlagene Boxer?

Nicht am Ball: Auf Defensiv-Allrounder Sebastian Linne (r.) muss SSV-Trainer Rouven Lütke verzichten. Foto: Barrenscheen

ib Sprakensehl. Das Zeitfenster wird kleiner, der leuchtende Punkt am Ende des Tunnels ebenfalls. Sieben Punkte Rückstand sind es bereits für den Fußball-Bezirksligisten SV Sprakensehl auf das rettende Ufer.

Und doch posaunt Trainer Rouven Lütke keine Muss-Parolen vor dem Heimspiel gegen den TSV Wolfsburg (Sonntag, 15 Uhr) raus. Umso größer wäre die Enttäuschung bei einem erneuten Fehlschlag.

„Wir haben uns nicht aufgegeben, müssen aber der Realität ins Auge blicken. Für uns ist es momentan schwer zu punkten“, legt Lütke keine übertriebene Erwartungshaltung an den Tag. Die fehlender Kadertiefe (zu 99 Prozent fällt mit Innenverteidiger Sebastian Linne eine Säule aus), dazu die „Horror“-Wochen gegen die starken Wolfsburger Teams. Wobei der TSV in diesem Reih-und-Glied-Gebilde noch am hinteren Ende anzusiedeln ist. Womöglich ein SSV-Hoffnungsschimmer.

Sprakensehl haderte mit dem harten 0:4 zuletzt beim 1. FC Wolfsburg. Halb so wild wie die rechte Gerade, die sich der das nächste Widersacher aus der VW-Stadt beim 0:8 gegen Schöningen einfing. Ist es ergo ein Duell zweier angeschlagener Boxer? Lütke schüttelt den Kopf: „Der TSV hat vielleicht einen kurzfristigen Knockout erlebt, wir taumeln aber schon die ganze Zeit. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.“ Zumal sich die Truppe um Spielertrainer Younes Zaibi nach einer ähnlichen Abreibung (2:8 in Helmstedt) als Stehaufmännchen erwies und prompt den Konter (3:0 gegen Mörse) ansetzte.

In erster Linie hat Lütke erst einmal einen Wunsch: „Es wäre nicht schlecht, wenn wir mal 1:0 in Führung gehen. Mal gucken, was dann passiert.“ Ein Lichtblick wäre so wichtig, um die dunklen Gedanken an den Abstieg aus den Köpfen zu vertreiben.

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