Hallenfußball: Vorrundengruppen des 4. Wittinger-Cups sind ausgelost

TSV zurück, Ummern und FCO raus

Brauerei-Sportbeauftragter Peter Herrewig (l.) und IK-Verkaufsleiter Claudius Filice nahmen gestern die Auslosung des Wittinger-Cups vor.
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Brauerei-Sportbeauftragter Peter Herrewig (l.) und IK-Verkaufsleiter Claudius Filice nahmen gestern die Auslosung des Wittinger-Cups vor.

Wittingen – Das neue Jahr beginnt auch 2020 wieder mit einem echten Highlight, auf das sich die Fans des Hallenfußballs im Nordkreis bereits freuen dürfen.

Seit gestern womöglich umso mehr, denn da wurde in der Privatbrauerei Wittingen – gleichzeitig auch der Hauptsponsor – die Auslosung des 4. Wittinger-Cups vorgenommen.

Das Turnier in der Wittinger Realschulsporthalle wird am 2. Januar mit der Vorrunde eingeläutet, der Finalkampf steigt klassisch zwei Tage später am 4. Januar.

Brauerei-Sportbeauftragter Peter Herrewig bedauert, dass es die ein oder andere namhafte Absage gab. So fehlen im bunten Teilnehmerfeld beispielsweise die Namen VfL Germania Ummern und FC Ohretal. „Aufgrund unserer dünnen Personaldecke habe ich nicht für dieses Turnier gemeldet. Wir wollen die Winterpause genießen und die Verletzungen auskurieren“, erklärt Ummerns Trainer Jörg Drangmeister den Verzicht. Dazu beginnt auch schon Mitte Januar die Vorbereitung auf die Rückrunde für den Kreisliga-Spitzenreiter.

„Die Hallenkreismeisterschaft reicht uns als einziger Termin aus“, macht Drangmeister klar. Auch beim FCO, Vertreter der 1. Kreisklasse 1, hat man sich personalbedingt dafür entschieden, nicht an diesem Wettkampf teilzunehmen. „Das hat überhaupt nichts mit dem Turnier an sich zu tun. Wir haben uns zusammengesetzt und entschieden, dass wir nur am Volksbank- und Germanen-Cup in Parsau teilnehmen“, verrät Ohretal-Coach Axel Krüger. Dazu wird auch Vorjahresfinalist SV Rosche (Bezirksliga Lüneburg) aufgrund anderer Verpflichtungen nicht an den Start gehen.

Dafür wird der TSV Fortuna Bergfeld wieder im Teilnehmerfeld vertreten sein. In den vergangenen beiden Jahren verzichteten die Fortunen personalbedingt. Nun werden die Schützlinge von Trainer Gültekin Gültas wieder an den Start gehen. „In diesem Jahr sah personell alles ein bisschen anders aus. Deshalb haben wir, als wir gefragt wurden, auch zugesagt“, erklärt Bergfelds Spartenleiter Raphael Erfurt, der auch klarmacht: „Nach einer enttäuschenden Hinrunde wollen wir uns spielerisch wieder etwas weiterentwickeln.“

Der Vertreter der 1. Kreisklasse 1 hat es in Gruppe A mit Titelverteidiger TuS Neudorf-Platendorf (Bezirksliga) zu tun. „Man muss natürlich schauen, wie man selbst, aber auch die Gegner drauf sind“, lässt sich Erfurt überraschen. Gänzlich neu dabei ist die SG Eldingen aus dem Kreis Celle (Bezirksliga Lüneburg, Staffel 2).

Wenn man über die Favoriten spricht, sollten neben Vorjahressieger Neudorf-Platendorf auch Teams wie der VfL Wittingen/Suderwittingen I, der VfL Knesebeck, der Wesendorfer SC oder auch der SV Groß Oesingen genannt werden. Pikanterweise stehen sich in Gruppe C mit Wittingen, Wesendorf und Groß Oesingen drei Kreisligisten gegenüber. „Da darf man sich keine Fehler erlauben. Wir wollen natürlich einige angeschlagene Spieler schonen, aber dennoch alles versuchen“, so Wittingens Trainer Naim Fetahu. Knesebeck misst sich hingegen in Staffel D mit Eldingen sowie Ligakonkurrent SV Westerbeck. Spannung ist also vorprogrammiert.

VON FLORIAN SCHULZ

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