Fußball – 1. Kreisklasse 1: Hinrunden-Rückblick, Teil 3: Gespräche in Hankensbüttel / Winterpause kam für Tülau zu früh

Zukunft von HSV-Coach Matis offen

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Geht es auch 2018 weiter vorwärts? Der SV Tülau-Voitze (l. Toni Engelhardt) will sich aus der Abstiegszone befreien.

Der Blick im dritten und letzten Teil des IK-Rückblickes der 1. Fußball-Kreisklasse 1 wandert in den Tabellenkeller. Der SV Hankensbüttel stabilisierte sich im Verlauf der Saison. Für den TuS Ehra-Lessien und SV Langwedel dagegen ging es immer weiter in Richtung Abstiegszone.

SV Hankensbüttel

Den richtigen Dreh finden: So lautet das Ziel des abstiegsgefährdeten SV Hankensbüttel (l. Johann Philipp Winterberg) in der Rückrunde der 1. Fußball-Kreisklasse 1.

Die Ergebnisse stimmten Richard Matis alles andere als zufrieden. Der HSV überwintert derzeit auf Rang elf, hat aber noch einige Nachholspiele in der Hinterhand, die durchaus noch zu einem Sprung in der Tabelle führen könnten. Nach einer mäßig erfolgreichen Vorbereitung (viele HSV-Akteure waren verreist) lief die Saison nur schleppend an für die Matis-Elf, die sich zum Ende der Hinserie immer besser zurechtfand. „Da haben wir die Quittung dafür bekommen, dass wir nicht so viele in der Vorbereitung waren“, meinte Matis, der mittlerweile zufrieden mit der Trainingsbeteiligung ist: „Jetzt sind alle regelmäßig da und dann läuft es auch besser. Die Rückrunde läuft bei uns ohnehin meist stabiler“, sagte Matis, der noch vor dem Start der Nachholspiele Gespräche mit dem Vorstand führen will, ob er auch nach der Spielzeit noch Herren-Coach in Hankensbüttel bleibt: „Wir werden zeitnah eine Einigung finden.“

TuS Ehra-Lessien

Plötzlich findet sich der TuS Ehra-Lessien mitten im Abstiegskampf wieder. Dabei hatte die Spielzeit eigentlich mit guten Leistungen und einigen Punkten begonnen. Nach dem vierten Spieltag stand die Mannschaft von Trainer Thomas Feibig noch auf dem sechsten Platz. Doch die Umstellung auf die Viererkette entpuppte sich als Fehlgriff. Zu viele individuelle Fehler in der Defensive führten zu einer Menge Gegentore. „Wir konnten nie mit der gleichen Viererkette auflaufen. Unsere leichtsinnigen Fehler wurden dann auch eiskalt von den Gegnern bestraft“, konstatierte Feibig. Gegen Ende der Hinserie haben sich die Schwarz-Weißen dann wieder etwas stabilisiert, verfehlten ihr vorgegebenes Ziel aber doch um einige Platzierungen. „Einen einstelligen Tabellenrang hatten wir uns vor der Saison vorgenommen. Das ist auch in der Rückrunde noch möglich, weil alle eng zusammenstehen“, so der Übungsleiter weiter. Ein Spieler steht dem Coach jedoch dann nicht mehr zur Verfügung. Torwart Max Starck wechselt berufsbedingt zum Lehndorfer TSV nach Braunschweig.

SV Tülau/Voitze

Für viele Vereine kam die Winterpause zur rechten Zeit. Nicht so für den SV Tülau/Voitze. Denn gegen Ende der Hinrunde kehrten einige Stammkräfte zurück in den Kader und somit war auch wieder der Erfolg zu sehen. Zwei Siege in Folge landete der Abstiegskandidat zuletzt. „Wir hätten gerne noch die zwei Partien ausgetragen, denn wir waren gut drauf und hatten einen kleinen Lauf“, so SV-Trainer Werner Vodde. Die schlechte Anfangsphase erklärt der Übungsleiter wie folgt: „Wir hatten einfach Fitnessprobleme. Viele Spieler konnten berufsbedingt nur wenig trainieren und deswegen hat uns in den letzten 15 Minuten oftmals die Durchschlagskraft gefehlt.“ Aber Vodde ist weiterhin auch zuversichtlich: „Wir müssen so schnell wie möglich da unten rauskommen und ich bin auch optimistisch, dass wir das schaffen werden in der Rückrunde.“

SV Langwedel

Voller Euphorie startete der SV Langwedel nach zwei Aufstiegen in Folge in die neue Saison. Das sollte sich auch in den ersten drei Partien bemerkbar machen. Denn aus drei Begegnungen sammelte der Aufsteiger fünf Punkte zusammen. Doch danach ging es rapide bergab. Einige Leistungsträger verließen den Verein und zudem kamen einige Verletzungssorgen hinzu. Der absolute Tiefpunkt war dann angelangt, als der SVL ab dem 14. Spieltag die Rote Laterne übernahm. Mit nur sechs Punkten steht Langwedel jetzt auf dem letzten Platz nach der Hinrunde. „Es kam einfach vieles zusammen. So konnten wir nicht einmal in den 15 Begegnungen dieselbe Startelf ins Rennen schicken“, haderte Trainer Andreas Schiller. Doch von Resignation ist in Langwedel nicht die Rede: „Wir werden alles versuchen, um da unten wieder rauszukommen und ein kleines Wunder zu schaffen. Es wäre aber auch kein Weltuntergang, wenn es nicht gelingen sollte.“

Von Christian Thiemann und Jannis Klimburg

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