Fußball – 1. Kreisklasse 1: Aufsteiger Tülau/Voitze gastiert in Wittingen / Ein Punkt ist die Vorgabe

Ziel übererfüllt! SV will Zugabe

Die große Unbekannte: Als einzige Mannschaft trotzte Wittingen II (l.) dem Tabellenführer Rühen bisher einen Punkt ab. Was können die Brauereistädter gegen Tülau/Voitze leisten? Foto: Barrenscheen

Wittingen. In der 1. Fußball-Kreisklasse 1 ist Aufsteiger SV Tülau/Voitze schon längst angekommen. 20 Punkte hat die Mannschaft von Trainer Werner Vodde in elf bisherigen Saisonspielen eingefahren und liegt damit auf einem sehr guten, fünften Tabellenplatz.

„Wir haben die Ziele, die wir uns gesetzt haben, übererfüllt“, sagt Vodde vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wittingen/S. II am Sonntag (14 Uhr). „Alles was jetzt kommt, ist Zugabe. “.

Einzig die Defensive der Tülauer ist noch nicht auf dem Niveau der neuen Spielklasse angekommen. 32 Gegentore sind die mit Abstand meisten von allen Teams in der oberen Tabellenhälfte. Sieben Gegentore schluckte der SV allein in den letzten beiden Spielen (1:4 in Rühen, 3:3 gegen Wesendorf II). Das letzte Mal zu Null spielte Tülau/Voitze am 5. Oktober beim 2:0-Sieg gegen den TSV Schönewörde.

„Das ist definitiv unser Manko“, sagt Vodde. „Das habe ich der Mannschaft auch schon angedeutet. Darauf liegt jetzt das Hauptaugenmerk. An der Abwehrarbeit muss gearbeitet werden.“ Auch Neuverpflichtungen in der Winterpause sind möglich. „Vielleicht werden wir ein bisschen auf dem Transfermarkt tätig“, schmunzelt Vodde.

Gegner Wittingen II – derzeit Zehnter der Liga – ist für Vodde ein „riesen Fragezeichen“. Die beiden letzten Partien verlor die VfL-Reserve recht deutlich (1:6 in Westerbeck und 1:4 in Dannenbüttel). Die Wittinger sind aber weiterhin die einzige Mannschaft, die Spitzenreiter SV BW Rühen überhaupt einen Punkt abknöpfen konnte. „Eine unbekannte Nummer“, betont Vodde noch einmal.

Die Gäste reisen mit nahezu vollem Kader in die Brauereistadt. „Das Personal habe ich im Großen und Ganzen zusammen“, sagt Vodde. Die Rückreise soll nicht ohne etwas Zählbares erfolgen. „Wir wollen auf jeden Fall ein Unentschieden. Dann wären wir zufrieden.“ Am vergangenen Sonntag reichte es ebenfalls „nur“ zu einem Punkt gegen Mitaufsteiger Wesendorf II (3:3). Für Vodde überhaupt kein Problem. „Im ersten Moment ärgert man sich über die vergebenen Chancen. Es ist aber vollkommen in Ordnung.“ Die gesteckten Ziele sind ja schließlich schon erreicht.

Von Eike Hoppmann

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