Jugendhandball – Regionsteams: Wittingen/Stöckens WD II erstmals auf Augenhöhe / Isenhagens WD verliert unnötig

„Zeiten als Kanonenfutter sind vorbei!“

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Am kommenden Sonntag (11.45 Uhr) ist wieder Derby-Zeit in Wittingen: Die WD der JSG Isenhagen (M.) trifft diesmal allerdings auf die Zweitvertretung der JSG Wittingen/Stöcken.

Der hiesige Handball-Nachwuchs war erstmals im neuen Jahr wieder im Einsatz – mit mäßigem Erfolg. Kein Sieg, kein Punkt. Die Leistungen aber waren teilweise ansprechend. Darauf kann aufgebaut werden. Die Rückrunde ist ja bekanntlich noch lang.

Regions-oL MD

SG Zweidorf/Bortfeld – Wittingen/St. 21:17 (12:9)

Der JSG-Nachwuchs musste in der Regionsoberliga Lehrgeld zahlen. „Hier gibt es keine schwachen Mannschaften mehr“, erklärte JSG-Coach Volker Schneemelcher. Für Jannes Dankert und Maxim Lang kam es noch zu einer weiteren ungewohnten Situation. Sie waren vormittags schon beim Bezirskauswahltraining im Einsatz. Schneemelcher lobte das Engagement: „Das haben die beiden im Sinne der Mannschaft gut gelöst.“ Entscheidendes Manko der JSG gegen die SG sei die Anzahl der technischen Fehler gewesen. „Zweidorf hat das gnadenlos ausgenutzt“, seufzte der Trainer. Ansonsten sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Paul Runge stand aushilfweise im Kasten und machte seine Sache gut. Schneemelcher: „Ein sicherer Rückhalt.“ Luca Runge auf Rechtsaußen wusste auch zu gefallen. Die ersten Punkte sollen im kommenden Heimspiel (Sonntag, 16.30 Uhr gegen die JSG Elm) folgen. „Das setzt aber eine Leistungssteigerung“, so der Coach.

Tore: Lang (6), Dankert (4), L. Runge (3), Alpers (2), Kling, Bammel (je 1).

Regionsliga WD

JSG Isenhagen – MTV Vorsfelde 13:18 (8:8)

„Eine unnötige Niederlage“, ärgerte sich JSG-Coach Wolfgang Symmank. Nach einem 2:5-Rückstand zu Beginn lief es im Anschluss besser. Im Angriff wurden die Chancen verwertet und Torhüterin Lale Scheytza war kaum zu bezwingen. Für die Gäste etwas glücklich ging es mit 8:8 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel gab es allerdings einen Bruch im Spiel der JSG. „Viele unerklärliche Fehlabgaben“ luden den Gegner zu Tempogegenstößen ein. Zielwasser schien auch nicht im Pausentee gewesen zu sein. „Es wurde schlecht geworfen. Auch zwei Strafwürfe fanden nicht ihr Ziel“, so Symmank. Vorsfelde nutzte das und marschierte davon. 13:18 lautete das enttäuschende, weil unnötige Endergebnis.

Tore: Burghard (8), Chefu (2), Blaue (2), Busch (1).

JSG Allertal II – Wittingen/St. II 23:17 (11:8)

Im ersten Spiel des neuen Jahres setzte es für die WD II der JSG Wittingen/Stöcken in Gifhorn zwar eine Niederlage, aber nach dem 23:17 gab es eine klare Erkenntnis für Trainer Kai Schüttenberg: „Die Zeiten als Kanonenfutter sind vorbei!“ Die JSG geriet schnell in Rückstand, ließ diesen aber nie über Gebühr anwachsen. Die Mädels agierten absolut auf Augenhöhe. Es fehlte allerdings gelegentlich an der nötigen Konzentration. Die daraus resultierenden Ballverluste mündeten immer wieder in unnötige Gegentore. Am Ende fehlten ein paar Körner zu etwas Zählbarem, dennoch konnte Wittingen/Stöcken den Platz erhobenen Hauptes verlassen. Aus einer geschlossenen Mannschaft ragte Amelie Herzberg mit elf Treffern heraus.

Tore: Herzberg (11), Hawellek (4), Dobberstein, Gigmann (je 1).

Regionsklasse ME

JSG Wittingen/Stöcken II – JSG Allertal 9:12 (2:5)

Zum Start der Rückrunde kann die JSG Wittingen/Stöcken weiteren Zulauf bei den männlichen E-Junioren vermelden. „Das gute Jugendkonzept trägt Früchte, sodass eine weitere Mannschaft gemeldet werden wurde“, freute sich JSG-Coach und Jugendleiter Volker Schneemelcher. Bei ihrem Debüt konnten die Neuen auf Anhieb ein zufriedenstellendes Spiel zeigen, meinte Schneemelcher. Engagiert wurde um jeden Ball gekämpft. So ging es mit einem knappen Ergebnis in die Pause. Auch der zweite Spielabschnitt verlief recht ausgeglichen. Deshalb ist Schneemelcher sehr zufrieden: „Ein Spielverlauf, der trotz Niederlage Zuversicht für die weitere Saison gibt.“

Tore: Alpers (4), Schulze (2), Hiemisch, Dargel, Grahn (je 1).

Von Michael Theuerkauf

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