Hallenfußball – Kreismeisterschaft Frauen: Sechs hiesige Teams in Gifhorn am Start

Im Zeichen des Nordkreises

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Fest in Isenhagener Hand: Die SG Hankensbüttel/Knesebeck (r.) und der SV Groß Oesingen (l.) sind zwei von sechs Teams aus dem Isenhagener Land bei den Hallenkreismeisterschaften.

Gifhorn. Es sind quasi die (Nord)-Kreismeisterschaften: Am Sonntag messen sich die Frauen-Fußball-Teams aus dem Kreis Gifhorn unter dem Hallendach des Gifhorner Sportzentrums Süd. Von den acht teilnehmenden Mannschaften stammen ganze sechs Teams aus dem Nordkreis.

Anpfiff ist um 10 Uhr.

Der favorisierte Kreisligist Hoitlinger SV, die SG Knesebeck/Hankensbüttel und der SV Langwedel bilden zusammen mit dem TuS Müden/Dieckhorst die Gruppe A. In der Gruppe B stehen mit dem SV Hagen-Mahnburg, SV Groß Oesingen und SV Eischott die restlichen drei Nordkreis-Mannschaften. Vervollständigt wird die Gruppe durch die SG Hillerse/Rötgesbüttel. Die jeweils Gruppenersten und die Zweiten spielen in der Finalrunde weiter um den Titel.

Dieter Matthies, Trainer des SV Langwedel, erwartet „ein sehr enges Turnier.“ Seinem Team nimmt er den Druck: „Im Vordergrund steht für uns, dass wir da Spaß haben.“ Ein Grund für das Understatement ist die Personallage des SVL. „Wir werden mit nur sechs Spielerinnen anreisen“, erklärt Langwedels Coach. Großartige Verschnaufpausen wird es demnach nicht geben. In der Favoritenrolle sieht der Coach den Gruppengegner Hoitlinger SV: „Die stehen auch in der Kreisliga ganz oben. Zudem traue ich Knesebeck/Hankensbüttel einiges zu.“

Für Nikolai Braun, Trainer der SG Hankensbüttel/Knesebeck, der ebenfalls dem Team aus Hoitlingen den Titelchancen zuspricht, ist die Hallensaison zweitrangig: „Wir konzentrieren uns voll auf die Feldsaison.“ Trotzdem soll es keine Kaffeefahrt werden. Braun: „Wir werden natürlich das Beste geben und wollen soweit kommen, wie es geht.“

Die Hoitlingerinnnen nehmen die Vorschusslorbeeren der Konkurrenten aber keineswegs an. „Ich sehe uns nicht als Favorit. Dafür habe ich gar nicht das Team zusammen“, macht Trainerin Sabine Süßenbach klar. „Wir wollen den Zuschauern einfach nur guten Fußball zeigen.“

In der Favoritenfrage widerspricht auch Danny Klimt, Trainer des SV Groß Oesingen, seinen Kollegen: „An Hoitlingen glaube ich überhaupt nicht. Müden wird es machen.“ Seiner Mannschaft traut er indes keine großen Sprünge zu. „Wir rechnen uns nichts aus. Doch in der Halle weiß man nie so genau, wie es ausgeht.“

Beim SV Hagen-Mahnburg hat man sich in zwei vorangegangenen Turnieren für die Meisterschaften warm gespielt. In Isenbüttel war man gegen das hochklassige Starterfeld chancenlos. In Beetzendorf allerdings sprang am Ende der fünfte Platz heraus. „Wenn wir uns jetzt nochmal steigern könnten, wäre das gut“, so der Trainer Olaf Fraske. „Es wird aber schwierig“, gibt der Coach zu bedenken: „Wir sind keine Hallen-Mannschaft. Außerdem muss ich erstmal sehen, wer spielen kann.“

Von Michael Theuerkauf

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