Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz beim 0:1 ein Mörse ein Schatten seiner selbst / Magere Oktober-Bilanz

Yellow Submarine: VfL taucht ab...

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Wenn überhaupt, dann kam der VfL Wahrenholz im Heimspiel gegen die TSG Mörse nur zu Halbchancen. In dieser Szene boxt TSG-Torwart Thorben Schmelk das Leder vor Niklas Germer weg.

Wahrenholz. Die Pilzköpfe namens Beatles sangen einst vom Yellow Submarine. In den Charts des VfL Wahrenholz leider Gottes der Nr. 1-Hit für den Monat Oktober.

Während Naturfreunde im Wald erfolgreich nach Pilzen suchten, fahndete das Taterbusch-Team vergeblich nach seiner Form. Durch die gestrige 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen die TSG Mörse in der Fußball-Bezirksliga ging das gelbe Geschwader endgültig auf Tauchstation.

Weil es einfach nicht mehr mit dem (Schiffe) versenken hinhaut dieser tristen Tage. „Nach vorne war das nichts“, sprach Trainer Torben Gryglewski praktisch von einer offensiven Kapitulation. Nicht ein Torpedo traf auch nur annähernd sein Ziel – sondern teils „grad so den Fangzaun...“ Die Leistung im Gesamten setzte der Wahrenholzer Übungsleiter in etwa mit dem Auftritt beim 1:1 gegen Wasbüttel gleich. Nur dass dieses Mal nicht mal ein Punkt heraussprang. So gesehen also der Tiefpunkt in den Ausläufern des Oktober, den Gryglewski vorab als richtungsweisenden Monat propagiert hatte. „Wir haben gegen vier Teams gespielt, gegen die wir hätten gewinnen können. Rausgekommen sind vier Punkte. Sehr Mager."

Genau wie die spielerische Darbierung am gestrigen Sonntag. „Unterirdisch schlecht“ in Halbzeit eins laut des VfL-Coaches, zumindest kämpferisch etwas besser nach dem Wechsel. „Da hatten die Jungs ein bisschen was begriffen.“ Doch spätestens am Mörser Sechzehner lief das U-Boot auf die Klippen auf. „Selbst einfache Zuspiele sind oft Fehlpässe. Das hat man schon anders gesehen. Uns ist irgendwie etwas abhanden gekommen“, seufzt Gryglewski.

Auch die Ordnung beim Mörser Wirkungs-Treffer nach 14 Minuten. Die linke Wahrenholzer Abwehrseite schlug leck: Niemand hatte Sören Hampel auf dem Radar. Damit hatte die TSG ihre Schuldigkeit getan. Denn aus der Wahrenholzer Kombüse kam nur noch Magerkost. Trotz 20-minütiger Überzahl! „Wir haben alles aufgelöst, waren aber nicht zwingend genug.“

Von Ingo Barrenscheen

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