Fußball – 3. Volksbank-Hallenmaster-Cup der Frauen: SV hat alles bestens im Griff / Vorher Ü40-Turnier

Wundertüte HaMa? Nur auf dem Feld!

Wundertüte: Die Gastgeberinnen vom SV Hagen-Mahnburg (r.) treffen in der Vorrunde erneut auf die SG Beetzendorf/Immekath, den Sieger der Premiere 2012 vom Frauen-Volksbank-Hallenmastercup.

Wittingen. Torsten Haase konnte die Hände entspannt in den Schoß legen und die Feiertage genießen. Der Volksbank-Hallenmastercup für Frauenfußball-Mannschaften (Sonntag, 28.

Dezember), den der SV Hagen-Mahnburg organisiert, sorgt beim HaMa-Vorsitzendem nicht für hektisches Treiben.

„Wir machen das schon zum zweiten Mal, sind da relativ entspannt“, meinte Haase vor der 3. Auflage des Turniers. Zum einen, weil die Zusammenarbeit im Vorfeld mit dem VfL Wittingen klappt. Haase und Wittingens Fußballboss Peter Herrewig harmonieren wie einst auf dem Fußballplatz. Der VfL baut auf, HaMa räumt ab.

Zum anderen, weil sich Haase auf seine „Teams“ verlassen kann. Für das Frauenturnier trommelten Conny Rickel und Anita Roggenbach 24 weitere Frauen zusammen, die ab 7.30 Uhr HaMa’s Gastgeberrolle glänzend ausfüllen werden.

Und dann auch die Ü40-Mannschaften bewirten. Denn vor dem Frauen-Wettbewerb (ab 14 Uhr) kicken die Teams vom VfL Wittingen/S., FC Jübar Bornsen und SG Wahrenholz/Schönewörde sowie eine Traditionsmannschaft des SV Hankensbüttel. Dort steht der „kameradschaftliche Aspekt“ im Vordergrund, meint Haase.

Etwas mehr geht es bei den Frauen dann schon zur Sache. Vor allem in der Gruppe A, in die auch HaMa’s Team gelost wurde. Zusammen mit den bisherigen Siegern SV Gifhorn und SG Beetzendorf/Immekath sowie dem SV Groß Oesingen und der Renaissance-Riege vom VfL Wittingen/S. An Gifhorn würde fast kein Weg vorbeiführen. „Die SVG ist überragend in der Halle“, meinte Haase, der die eigene HaMa-Truppe als „Wundertüte“ einstuft. Alles außer Gifhorn sei „in der Halle durchaus machbar.“

Vielleicht gelingt der Einzug ins Halbfinale. Ein möglicher Gegner wäre dann der VfL Wahrenholz (Gruppe B mit der SG Knesebeck/ Hankensbüttel, SV Langenapel, TuS Müden und Hoitlinger SV), den Haase in einem reinen Landesliga-Finale mit der SV Gifhorn sieht. In der Tat nimmt das Taterbusch-Team den exklusiven Budenzauber „sehr ernst“, betont Ralf Ende. Der Coach selbst wird nur als Scout auf der Tribüne sitzen, übergibt die Geschicke in die Hände seiner Co-Trainer. Dennoch hat Wahrenholz klare Vorstellungen. Ende: „Wir kommen mit der stärksten Formation und wollen etwas reißen, uns als stärkste Mannschaft im Norden präsentieren!“

Ladies first: Nun ja, das trifft beim Volksbank-Cup nicht zu. Die Eröffnungs-Ehre wird am heutigen Sonnabend, 27. Dezember, dem ersten Vorrunden-Block beim Herren-Hauptturnier zuteil. Von 16 bis 18.30 Uhr treffen in der Gruppe A der MTV Beetzendorf, VfB Klötze, SV Hagen-Mahnburg, FC Ohretal, SV Sprakensehl und FC Jübar/Bornsen aufeinander. Die Gruppe B (18.30 bis 21 Uhr) setzt sich aus dem TuS Bodenteich, FC Brome, SV Tülau-Voitze, VfL Wittingen II, SV Teschendorf/S. und TSV Kusey zusammen.

Von Matthias Jansen und Ingo Barrenscheen

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