Wesendorfer SC zieht Bilanz mit Höhen und Tiefen / Flutlicht-Highlight und Turnierabbruch-Tiefpunkt

WSC-Gründerväter nun Ehrenmitglied

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Der WSC-Vorsitzende Stefan Müller (r.) zeichnete wieder viele verdiente Sportler aus. Zu Ehrenmitgliedern für ihre 70-jährige Treue wurden Gottfried Bomball (vorne v. l.), Karl Fromhage, Karl-Heinz Kastern, Gustav Niebuhr und Hugo Maier ernannt.

Wesendorf. Hinter dem Wesendorfer SC liegt ein ereignisreiches Jahr. Geprägt von Höhen und Tiefen. Und dennoch richtet der Club den Blick hoffnungsvoll nach vorne, sagte der Vorsitzende Stefan Müller am Samstag bei der Jahreshauptversammlung vor knapp 70 Mitgliedern.

Stolz zeigte sich Müller über die anwesenden Gründerväter von 1946: Gottfried Bomball, Karl Fromhage, Karl-Heinz Kastern, Hugo Maier und Gustav Niebuhr. Sie wurden für ihre 70-jährige Vereinstreue ausgezeichnet und von der Versammlung einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Der WSC zählt derzeit 706 Mitglieder, von denen 396 Erwachsene und 310 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sind, verwies Müller auf eindrucksvolle Zahlen. In Wesendorf gäbe es sehr viele attraktive und gut frequentierte Angebote in den Sparten Fußball, Walking, Tischtennis, Eltern-Kind-Sport, Leichtathletik, Body-Complete, Volleyball, Badminton und Bauch-Bein-Po. Neben vielen Arbeitseinsätzen auf dem Sportgelände wurde 2017 der Geräteraum umgebaut, die Kugelstoßanlage saniert und die Umrandung auf dem Sportplatz neu gestaltet. Pech: Das Sportwochenende Ende Juli versank ein wenig im Regen. Die Leichtathleten mussten daher ihr Zeltlager in die Sporthalle verlegen. Am 21. September wurde dann ein „großer Traum“ wahr: Die neue Flutlichtanlage wurde von der Gemeinde an den WSC übergeben. Insgesamt wurden dafür 35 000 Euro investiert. Zudem gab es noch eine neue Beregnungsanlage sowie einen neuen Rasenmähertrecker, weil der Vorgänger bei einem Einbruch gestohlen wurde.

Müller verschwieg auch nicht, dass es während des Wesendorfer Hallenfußballturniers am 29. Dezember zu einem Eklat und Abbruch kam (das IK berichtete) – der Vorsitzende stellte noch einmal klar, dass der WSC damit nichts zu tun hatte. „Wir haben das Turnier lediglich ausgerichtet und waren an keinem Spiel beteiligt“, betonte Müller und distanzierte sich von dem Vorfall.

Zum Schluss wies der WSC-Boss auf vier Einbrüche am Sportheim hin. Eingebaute Sicherheitsmaßnahmen sollen nun Diebe abschrecken. Unmut zeigte der Vorsitzende über den immer stärker werdenden Vandalismus. So wurden zahlreiche Türen in den Kabinen sowie auch die Duschen und Toiletten beschädigt und auf dem Sportgelände Absperrungen demoliert, beklagte Müller das Rowdytum und forderte alle Mitglieder zu Wachsamkeit und Meldungen.

Neben den fünf ernannten Ehrenmitgliedern wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Willi Niebuhr sowie für 40-jährige Mitgliedschaft Rainer Brennecke, Jörg und Bernd Förster gewürdigt. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Reinhard Engelhardt, Adolf Neuburger und Karsten Wegmeyer mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Von Hans-Jürgen Ollech

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