Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz setzt sich beim TSV Vordorf mit 3:2 durch

Wohin soll das noch führen!?

Grundstein gelegt: Mit seinen beiden Elfmetertoren ebnete Jan-Patrick Schön (r.) dem VfL Wahrenholz den Weg zum 3:2-Erfolg in Vordorf.
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Grundstein gelegt: Mit seinen beiden Elfmetertoren ebnete Jan-Patrick Schön (r.) dem VfL Wahrenholz den Weg zum 3:2-Erfolg in Vordorf.

Vordorf – Wohin soll das noch führen!? Diese Frage hört man häufig, wenn in dieser Saison über den VfL Wahrenholz und dessen Lauf in der Fußball-Bezirksliga gesprochen wird.

Zwar fehlen dem Team von Trainer Thorsten Thielemann Woche für Woche eine Reihe von Akteuren, doch das kompensieren die Schwarz-Gelben mit mannschaftlicher Geschlossenheit.

So war es auch gestern wieder, als die Mannen vom Taterbusch ohne gleich acht Spieler ein verdientes 3:2 (2:0) beim TSV Vordorf bejubelten. Weiterhin trennt die Wahrenholzer lediglich die schlechtere Trefferbilanz gegenüber der SV Gifhorn von der Tabellenspitze.

„Vordorf spielt unglaublich offensiv. Man muss sagen, dass wir defensiv sehr gut gestanden haben. Auch mit der kämpferischen Leistung bin ich total zufrieden“, äußerte sich ein überwältigter Thielemann nach der Partie. Man hätte nach der ersten Halbzeit meinen können, er verlebe einen ruhigen Sonntag-Nachmittag auf fremdem Geläuf.

Seine Mannschaft stand sehr kompakt und konterte immer wieder gefällig. Erfolgreich war sie dann auch – und zwar jeweils per Elfmeter durch Jan-Patrick Schön. Zunächst nach einem Hand- (7.), dann nach einem Foulspiel gegen Marcell Meyer (25.). „Wir hätten unsere Chancen durchaus noch besser ausspielen können. Dann wäre sogar mehr als ein 2:0 zur Pause möglich gewesen“, so der VfL-Coach.

Unmittelbar nach Wiederbeginn musste auf einmal wieder gezittert werden. „Wir waren noch nicht wach“, so Thielemann. Prompt verkürzte Torjäger Fabian Liebich nach einer Flanke auf 1:2 (46.). Doch die Gäste („Wir haben die Ruhe bewahrt“) ließen sich nicht schocken und stellten den alten Abstand nach einem weiteren Konter wieder her. Schön bediente Marlon Jansen, der das 3:1 (49.) markierte. „Anschließend haben wir unsere Konter zu schlecht ausgespielt. Da hätte das 4:1 eigentlich fallen müssen“, musste Thielemann zugeben. Durch ein 30-Meter-Geschoss von Timm Albrecht stellte Vordorf noch einmal den Anschluss her (85.), doch der VfL verwaltete die drei Punkte. Und die Frage bleibt: Wohin soll das noch führen!?

VON FLORIAN SCHULZ

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