Handball – Regionsoberliga Damen: SG VfL gegen Adenstedt

Witzke im Vorfeld „gewarnt“

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Gewarnt: Die SG VfL Wittingen/Stöcken (r. Anna Sauer) tritt heute Abend gegen die SG Adenstedt personell arg geschwächt an.

Wittingen – Hätte Andreas Witzke nicht die für seine Mannschaft positive Tabellensituation im Hinterkopf, müsste er sich vor dem Regionsoberliga-Duell gegen die SG Adenstedt am heutigen Sonnabend gegen die SG Adenstedt (17 Uhr) wohl ernsthafte Sorgen machen.

Mit Blick auf das stark ausgedünnte Personal ist Witzke, Trainer der Handball-Damen der SG VfL Wittingen/Stöcken, laut eigener Aussage „gewarnt“.

Sieben Spielerinnen werden definitiv ausfallen, dazu stehen die Einsätze von deren vier erkältungs- und verletzungsbedingt noch auf der Kippe. Sogar die Dienstags-Trainingseinheit musste mangels Personal abgesagt werden. Die Vorzeichen stehen also alles andere als gut. „Ich muss mich mit den Trainern der zweiten und dritten Mannschaft noch einmal unterhalten, ob wir vielleicht noch Verstärkung erhalten könnten“, verrät der SG VfL-Coach.

Tabellarisch geht Wittingen/Stöcken als aktueller Rangzweiter (9:1 Punkte) als klarer Favorit in das Duell mit dem Zehnten (4:8). „Doch wir sollten uns nicht davon ablenken lassen. Ich bin selbst überrascht, dass Adenstedt so weit unten steht. In voller Besetzung ist die Truppe nicht zu unterschätzen“, so Andreas Witzke. Er fordert also 60 Minuten allerhöchste Konzentration von seinen Damen. Auch zuletzt im Spitzenspiel in Langelsheim (25:25) gab es die eine oder andere Phase der Unkonzentriertheit. „Wir schaffen es einfach nicht, konstant auf einem Level zu spielen. Woran das liegt, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, aber es darf einfach nicht passieren“, macht Witzke deutlich. Die gute Ausgangslage, die sich sein Team erarbeitet hat, soll schließlich nicht leichtfertig hergeschenkt werden.

VON FLORIAN SCHULZ

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