Handball – Landesliga Damen: Für VfL steht Umbruch im Vordergrund / Heute beim BTSV

Der Wittinger Weg ist das Ziel

Runderneuert: Die Damen des VfL Wittingen mit Trainer Christian Gades (v. l.), Annika Schröder, Freya Nordmann, Karen Michael, Nathalie Glamann, Nela Röber, Nena Frenkel, Marilena Jacob, Daniela Jübermann, Carolin Bührke, Julia Schulze, Katrin Friedrichs, Christin Pörschke, Svantje Thoelke, Co-Trainerin Tatjana Sablottny und Fenja Thoelke. Foto: Barrenscheen

ib Wittingen. Schon der Philosoph Konfuzius sagte: Der Weg ist das Ziel. Dieser alten Weisheit folgen auch die Handball-Damen des VfL Wittingen in der neuen Saison. Der Abstieg aus der Ober- in die Landesliga zog einen Rundumbruch nach sich.

Die komplette A-Jugend ging geschlossen hoch in den Seniorensektor. Und die Metarmophose hin zu einer neuen Generation ist noch nicht abgeschlossen. Sie beginnt am heutigen Sonnabend mit dem Auswärtsspiel beim BTSV Eintracht Braunschweig (18.30 Uhr) praktisch erst.

„Wir verfolgen einen Prozess, die Mannschaft an den Damenhandball heranzuführen, und gehen diesen kontinuierlich weiter“, unterstreicht Trainer Christian Gades, ebenfalls Teil des neuen Wittinger Team-Gebildes. Entwicklung steht vor Erfolg. Wobei beides gern miteinander verschmelzen kann, sagt der Nachfolger von Axel Bühlow. Rückschläge seien nicht weiter wild. „Wir machen uns nicht verrückt, wollen den Umbruch fortführen“, sagt Gades.

Die Landesliga stelle dabei ein perfektes Pflaster dar, meint er. Lag der Schwerpunkt in der Oberliga eher im Schnelligkeits-Bereich, so erwartet Gades nun eine „gesunde Härte. Tatjana Sablottny und ich denken, es wird eher körperbetontes Spiel geben.“ Es sei interessant zu sehen, wie sich seine blutjunge Riege auf den nicht zimperlichen Zugriff einstellen werde.

Um sich nicht in Scharmützeln aufzureiben, wollen die Wittingerinnen selbst möglichst über ihre Vorzeige-Waffe, den Tempo-Handball, zum Erfolg kommen. „Wir dürfen unsere Kräfte nicht vergeuden“, erklärt Gades die Idee hinter der Konzeption. Der VfL-Coach macht sich keine Sorgen, dass die Gangart der knackigen Konkurrenz seine noch unerfahrenen Schützlinge einschüchtern könnte. „Sie wissen, was sie erwartet.“

Was auf den Auftakt-Gegner nur bedingt zutrifft. Braunschweig (in der Vorsaison Siebter) gehört zwar zum Landesliga-Inventar, der VfL war allerdings zwei Jahre weg. Gades will aber auch nicht auf die Eintracht reagieren, sondern dem Spiel selbst seinen Stempel aufdrücken. Der Kader sei gut besetzt. Neben Torhüterin Rebekka Refardt, die sich erfolgreich einer OP unterzogen hat, fehlen heute noch Katrin Friedrichs und Karen Michael beim Unternehmen Akklimatisierung.

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