Fußball – Bezirksliga: VfL gastiert bei Calberlah / „Werden wenig Chancen erhalten“

Wittinger Wende nach Wucher!? Aus nichts etwas machen

Das gibt es doch nicht: Die Wittinger Spieler (Andre Liedtke/M. und Christoph Meyer/r.) vergaben in den letzten Spielen Unmengen an Chancen. Foto: Barrenscheen

mj Wittingen. Das war eine ha(a)rte Woche für den VfL Wittingen. Speziell die Frisur von Naim Fetahu, Trainer des Fußball-Bezirksligisten aus der Brauereistadt, musste in den beiden Spielen einigen Belastungen standhalten.

Waren die Haare beim Last-Minute-Sieg gegen Vorsfelde II (2:1) nur ansatzweise grauer geworden, drohte sich Fetahu in Hehlingen (1:2) die Mähne gleich büschelweise auszurupfen. Von den „gefühlten 40 Chancen“ landete nur ein einziger Ball im Netz des Mitaufsteigers, der über eine Stunde in Unterzahl spielte. Einfach nur zum Haare raufen.

Und nun der Kahlschlag in Calberlah? Wahrscheinlich nicht. Fetahu und Frisur werden das Spiel bei Aufstiegsanwärter SV GW Calberlah (Sonntag, 15 Uhr) deutlich entspannter erleben können. „Das ist ein Landesliga-Absteiger, der wieder nach oben will und bisher auch zeigt, dass er es drauf hat“, stellt der VfL-Trainer die unterschiedlichen Dimensionen zwischen den Grün-Weißen und seinem Bezirkliga-Aufsteiger heraus.

Wittingen muss in dieser Partie wieder „kleine Brötchen“ backen. Ein Punkt wäre schon „völlig in Ordnung.“ Dafür muss sich der VfL vor allem in der Offensive steigern. Viele Chancen, da ist sich Fetahu sicher, werden Andre Liedtke, Patrick Gernsheimer und Co. nicht erhalten. „Wir müssen auch nix ein Tor machen“, ist Fetahus Ansage.

Verkriechen werden sich seine VfLer gegen den fast übermächtig erscheinenden Gegner aber nicht. Das Team soll die Chance beim Schopf ergreifen und anders als bei den Klatschen gegen die Aufstiegsanwärter Kästorf (1:6) und Wahrenholz (0:6) nicht so tief stehen. „In diesen Spielen haben wir nur hinten drin gestanden, bekamen die Bälle kaum nach vorne gespielt. Und irgendwann klingelt es. Wir müssen ein gesundes Mittel finden und selbst Aktionen nach vorne haben“, so Fetahu.

Schließlich gerät nun die zuletzt stabilere Deckung wieder zum Sorgenkind. Michel Kühne, bisher vielseitig als Verteidiger verwendet, ist nicht da. Auch Christoph Heinecke kann gegen Calberlah die Lücke nicht schließen.

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