Handball – Landesliga Herren: VfL verliert nach induskutabler zweiter Hälfte mit 18:33 bei Zweidorf/Bortfeld

Wittinger Reserve „eine Vollkatastrophe“

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Das tat weh: Die zweite Hälfte seiner Jungs war für VfL-Trainer Andreas Witzke (l.) nur noch zum Wegschauen.

ar Vechelde. Selten passte das Wort stinksauer so gut wie zur Stimmung von Andreas Witzke, Trainer der Landesliga-Handballer des VfL Wittingen II, nach der 18:33 (12:15)-Pleite bei der SG Zweidorf/Bortfeld.

„Ich hab echt abgekotzt, ich bin sprachlos“, so ein konsternierter Coach nach einer induskutablen zweiten Hälfte.

Dabei lieferte sich das Schlusslicht 30 Minuten lang ein Duell auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten der Landesliga. Insbesondere Mittelmann Lars Erxleben, als Aushilfe von der Ersten mit nach Vechelde gereist, konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. „Das war top, eine absolute Verstärkung“, durfte Witzke zumindest ein Lob am Sonntagabend aussprechen. In der Pause war der Trainer ohnehin noch zufrieden und auch seine Jungs hätten gemeint, dass es Spaß mache. „Es hat wahrscheinlich zu viel Spaß gemacht“, meinte Witzke mit Blick auf das, was folgen sollte.

Mit 12:15 aus Wittinger Sicht ging es in den zweiten Durchgang. Ein Ergebnis, das den gezeigten Leistungen entsprach. Unerklärlich, was dann passierte. Auch der Coach wurde ratlos zurückgelassen: „Ich weiß nicht, wie so etwas passierten kann.“ Nichts von dem, was in der ersten Hälfte so gut gemacht wurde (Witzke: „Wir schaffen es, in die Nahtstellen zu stoßen und nutzen unsere Chancen relativ konsequent.“), konnte in den zweiten 30 Minuten umgesetzt werden. Im Gegenteil: „Wir haben genau das gemacht, was wir nicht machen sollten“, ärgerte sich Witzke. „Die zweite Halbzeit war eine Vollkatastrophe. So eine schlechte Angriffsleistung habe ich überhaupt noch nicht erlebt.“ Klägliche sechs Tore brachte die VfL-Reserve nach der Pause noch zustande. Eine Bilanz, die den Trainer nur noch Frust schieben ließ...

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