Fußball – Wittinger Stadtpokal 2016: VfL Knesebeck unterliegt im Endspiel 1:3 / Wasserschlacht an Ohretal

Wittinger Prestige-Sieg unter Flutlicht

Sven Arndt (rechts) brachte Wittingen in dieser Szene in Führung und war auch an den anderen Toren seines Teams beteiligt.

Teschendorf. „Der Stadtpokal ist wieder zu Hause“, freute sich Torsten Haase, Trainer des VfL Wittingen/S. , nach dem 3:1 (1:1)-Finalerfolg über den großen Rivalen VfL Knesebeck.

Nach einem tempo- und temperamentvollen Endspiel durften die Brauereistädter den Wittinger Stadtpokal in den Teschendorfer Nachthimmel recken. Platz drei belegte der FC Ohretal nach einer Wasserschlacht gegen den VfL Vorhop.

Finale

VfL Wittingen/S. –

VfL Knesebeck 3:1 (1:1)

Kaum war der Schlusspfiff ertönt lagen sie sich jubelnd in den Armen. Dass es sich bei dem Wittinger Stadtpokal „nur“ um ein Vorbereitungsturnier handelt, war den Siegern aus der Brauereistadt nicht anzumerken. Außer dem Finalsieg gab es da ja schließlich auch noch den Prestige-Erfolg gegen Knesebeck zu feiern. „Derbysieg! Derbysieg!“, schallte es von den Zuschauerrängen.

Dass diese Begegnung nicht irgendein Testspiel war, wurde auch schon während der 90 Minuten deutlich. Insbesondere in der zweiten Halbzeit war richtig Feuer unterm Dach: Flutlicht, eine Gelb-Rote Karte auf jeder Seite und viele Emotionen am Spielfeldrand. Die Wittinger Spieler ließen sich davon aber nicht beeindrucken. „Wir waren klar die bessere Mannschaft“, erklärte deren Coach Haase. Besonders auffällig waren dabei die Offensivakteure Lennard Emmermann (Haase: „Der beste Mann auf dem Platz“) und Sven Arndt, der an allen drei Treffern beteiligt war. Und auch noch ein oder zwei Tore mehr hätte erzielen können.

Trotz des Übergewichts des Lokalrivalen war der neue Einhorn-Dompteur Jan Rinkel „nicht unzufrieden: Wir haben auch mit zehn Mann noch den Willen gehabt, den Ausgleich zu machen.“ Der Knesebecker Trainer musste sich auch erst einmal an die Emotionen des Prestige-Duells gewöhnen: „Das war schon sehr heiß für ein Vorbereitungsspiel. Es ist aber alles im Rahmen geblieben.“ Ob die Feier der Wittinger auch im Rahmen blieb, ist unbekannt. Jedenfalls machte die Leistung der Blau-Gelben schon Appetit auf den Pflichtspiel-Start.

Tore: 1:0 S. Arndt (10.), 1:1 Gercke (15.), 2:1 Kerstens (65.), 3:1 Emmermann (83.).

Gelb-Rot: Knesebeck (73.), Wittingen (89.).

Spiel um Platz drei

VfL Vorhop –

FC Ohretal 3:5 n.E. (1:1)

Mehr als eine Halbzeit lang lieferten sich die beiden Kontrahenten eine wahre Wasserschlacht. Der Außenseiter freundete sich mit diesem Bedingungen besser an. Ohretals Spielertrainer Maik Nicoll meinte: „Der Sieg war verdient. Wir haben schon im Halbfinale gute Ansätze gezeigt. Es war eine gelungene Woche.“ Auch wenn die Entscheidung erst nach Elfmeterschießen fiel, war die Gemütslage bei Gegenüber Thorsten Thielemann eine andere: „Wir haben sehr schlecht gespielt und müssen uns gewaltig steigern.“

Tore: 1:0 Banse (6./Eigentor), 1:1 Laeseke (18.).

Von Andreas Arens

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