Handball – Deutschlands WM-Sensationstriumph gegen Frankreich bildet krönenden Abschluss für Sandra und Frank Darges

Wittingens WM-Botschafter völlig von den Socken

Promi-Treff: Frank Darges mit Füchse-Manager Bob Henning.

ib Barcelona/Wittingen. Das Beste kommt zum Schluss. Selbst in ihren kühnsten Träumen hätten sich Sandra und Frank Darges dieses furiose Finale ihrer Reise zum Handball-WM in Spanien (das IK berichtete) so nicht ausgemalt.

Das Wittinger Pärchen wurde am Freitagabend in Barcelona Live-Zeuge des deutschen 32:30-Triumphes über Frankreich.

11500 frenetische Fans! Und dazwischen die Zwei aus der Brauereistadt. „Wer hätte gedacht, dass der Tag so überraschend und doch so toll endet“, musste sich Frank Darges zwicken. Nach dem Aufwärm-Programm zwischen Argentinien und Tunesien lief der Countdown zum großen Hit gegen den amtierenden Weltmeister. Der Wittinger spürte Anspannung um sich herum. „Viele – so auch ich – stellten sich die Frage: War das nur eine Eintagsfliege gegen Montenegro oder zeigt die DHB-Auswahl, dass sie nun konstant ist?“

Die Antwort sollte nicht nur ihn überwältigen. Mit dem Anpfiff tobte die Bude in Barcelona. Wie von Christian Schwarzer und Heiner Brand im Sport1-Interview prognostiziert, hielt Deutschland gegen die favorisierten Franzosen mit. 16:16 zur Pause. Beim Wittinger WM-Botschafter summte das Handy ohne Unterlass. „Ich habe viele SMS erhalten. Einige meiner Freunde haben sich wohl die Augen gerieben...“

Die zweite Hälfte sei dann „einfach unglaublich“ gewesen. Auf dem Feld und auf der Tribüne gewann das deutsche Lager die Überhand. Trotzdem Nervenkitzel bis zum Ende, der bei Darges für „erhöhten Blutdruck sorgte“. Doch die Freude überwog. Der Wittinger musste Sport1-Kolumnist Bob Hanning – mit dem Manager der Füchse Berlin hatte er vor dem Spiel noch ein Foto gemacht – beipflichten: Das war der beste Handball nach der WM 2007!

Der hiesige Handball-Fan aus dem Häuschen. „Ich bin einfach nur froh, dieses Spektakel miterlebt zu haben und danke allen, die mir dies alles zu meinem Geburtstag beschert haben.“ Darges musste nicht zweimal überlegen: „So etwas werde ich in meinem Leben noch einmal wiederholen.“

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