Fußball – Kreisliga: Sowohl Vorhop als auch Wasbüttel gewinnen überraschend / Alms hört am Saisonende auf

Wittingen übernimmt die Rote Laterne...

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Die SV Leiferde, hier mit Nils Penz (Nummer 20), hatte gegen Vorhop (Pierre Peesel) erhebliche Probleme und verlor letztlich verdient mit 0:2. 

ct Wesendorf. Der Wesendorfer SC blamierte sich beim 1:3 gegen Wasbüttel bis auf die Knochen und haderte vor allem mit sich selbst, während Vorhop im Keller ebenfalls überraschend gegen Leiferde gewann.

Damit steht der VfL Wittingen, dessen Spiel gegen Meinersen ausfiel, auf dem letzten Platz in der Fußball-Kreisliga.

Wesendorfer SC –

MTV Wasbüttel 1:3 (1:1)

Bis zum 1:0 durch Dennis Grühl sah es sehr gut aus für den Wesendorfer SC, der druckvoll und mutig spielte, mit der Führung aber abbaute. Kevin Brodöhl traf nach rund einer halben Stunde nach einem Freistoß zum 1:1, wobei der Torschütze wohl im Abseits stand. Der Treffer zählte dennoch, sodass der WSC auf dem Platz begann sich zu zerfleischen. Gegenseitige Schuldzuweisungen führten zu Kopfschütteln beim Trainer Matthias Hopp, der schon zur Pause sagte: „Da brauchst du Nerven wie Drahtseile.“ Nach dem Seitenwechsel stellte sich aber keine Besserung ein. Wasbüttel traf noch zweimal, wobei Grobauer ein Eigentor unterlief und versetzte dem WSC so den Knock-Out.

SV Groß Oesingen –

SV Triangel 0:2 (0:1)

Gerade als der SV Groß Oesingen ins Spiel gefunden hatte, stand es 0:1. Tjark-Niklas Müller im Tor der Gastgeber bekam seine Fingerspitzen gerade noch so an eine tückische Freistoßflanke, lenkte den Ball somit an die Latte. Von da aus prallte die Kugel zurück zu Tim-Darvid Spillecke, der keine Probleme hatte einzuschieben (15.). Eduard Litau und Arne Heers vergaben auf der anderen Seite die besten Gelegenheiten für den SVGO. „Uns fehlte aber insgesamt die Durchschlagskraft“, konstatierte Torben König, Oesingens Trainer. Im zweiten Durchgang flachte die Partie mehr und mehr ab. „Beide Mannschaften haben nur noch rumgebolzt“, ärgerte sich König, der bei seinem Team den Willen zum Siegen vermisste. Mit dem Schlusspfiff setzte Jannick Koch aus abseitsverdächtiger Position den Schlusspunkt auf eine am Ende sehr zerfahrene Partie.

VfL Germ. Ummern –

TSV Rothemühle 2:1 (1:1)

Die Germanen sind wieder voll in der Spur. Gegen den TSV Rothemühle entwickelte sich ein hochklassiges Kreisligaspiel, mit dem glücklicheren Ende für den VfL. Das 1:0 durch Melvin Grabert ließ dennoch etwas auf sich warten. Nachdem Vitalij Sterz die Kugel mit dem Kopf weitergeleitet hatte, traf Grabert freistehend zum 1:0 für die Gastgeber (35.), die noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich durch Matthias Hinze wegstecken mussten. Nach dem Seitenwechsel drängte Rothemühle auf den Führungstreffer, traf sogar den Pfosten. „Diesmal hatten wir das Glück auf unserer Seite“, frohlockte VfL-Coach Michael Alms anschließend, denn Toptorjäger Vitalij Sterz setzte in der 83. Minute den Schlusspunkt auf die Begegnung, an deren Ende Ummern den Sieg nach Hause zitterte. Michael Alms verkündete außerdem seinen Abschied zum Saisonende: „Es ist ein guter Zeitpunkt, um aufzuhören.“ (mehr dazu am Dienstag im IK).

VfL Vorhop –

SV Leiferde 2:0 (1:0)

„Wir haben der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass Leiferde nicht so stark ist und dass wir sie schlagen können“, so Nicky Urbanitsch, Spartenleiter beim VfL, der die Rote Laterne an den VfL Wittingen abgab. Besonders über außen kam Vorhop immer wieder zu gefährlichen Tormöglichkeiten. Das 1:0 entsprang so einer Flanke von Tobias Dreyer, die Kevin Büttner aufs Tor köpfte. Thomas Merker im Kasten der Gäste wehrte das Spielgerät nach vorne ab, wo Daniel Meinecke keine Mühe hatte einzuschieben (19.). Zuvor hätte die SV Leiferde nach einer Doppelchance bereits in Führung gehen können, doch Vorhop hat mit dem neuen Trainergespann Sommer/Meinecke anscheinend auch wieder das nötige Quäntchen Glück. Kurz nach der Pause erhöhte das ehemalige Schlusslicht auf 2:0. Diesmal ließ Merker einen Kopfball von Pierre Peesel abprallen, den sein eigener Nebenmann David Schmalz über die Linie bugsierte. Leiferde drückte auf den Anschluss, doch Vorhop erkämpfte sich den Sieg. „Wir gucken nur auf uns und das klappt doch sehr gut“, freute sich Urbanitsch über den zweiten Dreier unter dem neuen Trainergespann.

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