Hallenfußball – Jubiläumsturnier 2019, Vorrunde: VfL als Dritter weiter

Wittingen II traut seinen Augen kaum

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Rabenschwarzen Tag erwischt: Der SV Sprakensehl (am Ball Michael Lüning) musste mit nur einem mickrigen Zähler die Segel streichen.

Wittingen – Nicht immer hochklassig, aber dafür spannend waren die Duelle auf dem Wittinger Parkett. Zumindest der Kampf um den ersten Platz in beiden Gruppen. Am Ende sicherten sich der FC Oerrel und VfL Wittingen II das Ticket für die Endrunde des Jubiläumsturniers.

Das Kuriosum dabei: Eigentlich hatte sich der SV Steinhorst als Gruppensieger qualifiziert, doch die Grün-Weißen können heute nicht genügend Spieler stellen.

Das gleiche Problem haben die beiden Gruppenzweiten SV Langwedel und die Schiedsrichter-Auswahl. Deswegen darf die Reserve nochmals ihre feinste Technik aufs Parkett zaubern. Dabei hatten sich die Spieler vor der letzten Begegnung schon zum gemeinsamen Bundesliga-Nachmittag verabredet. Daraus wird dann wohl nichts. Der Budenzauber geht vor.

Als Gruppensieger dagegen schaffte der FC Oerrel den Sprung in die Endrunde. Dabei blieb der Verein aus der 2. Kreisklasse ungeschlagen, holte zudem zwei Derbysiege. „Unsere etwas ältere Garde hat sich sehr gut verkauft, die Erfahrung hat sich dann doch ausgezahlt“, schmunzelte Hallentrainer Armin Schulze, der heute mit viel Respekt an den zweiten Turniertag herangeht. „Das sind natürlich jetzt komplett andere Aufgaben, die wir bewältigen müssen. Aber wir wollen uns nicht verstecken. Und vielleicht können wir den einen oder anderen Favoriten ärgern.“ Und das soll mit dem gleichen Kader gelingen. Denn: „Never change a winning team“, denkt sich Schulze.

Hinter dem FC Oerrel landete der SV Langwedel auf Platz zwei. André Liedtke, Torjäger und während des Turniers auch Torhüter, war stolz auf die Leistung: „Wir haben unser Ziel erreicht, denn wir sind unter den ersten drei gelandet. Und dafür haben wir unsere taktischen Vorgaben wunderbar umgesetzt.“ In der Gruppe B ging der SV Steinhorst zwar punktetechnisch als Sieger hervor, wird dennoch heute nicht mit dabei sein. „Das ist natürlich extrem schade. Aber mit nur drei gesunden Spielern macht das einfach keinen Sinn“, betont SVS-Coach Frank Kalinowski, der dennoch zufrieden dreinblicken kann. „Wir wollten Gruppensieger werden. Das haben wir erreicht. Am Ende genossen wir dann auch den Vorteil, dass wir mehr durchwechseln konnten als so manch anderes Team.“

VON JANNIS KLIMBURG

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