Fußball – Bezirkspokal: VfL schaltet zwei Klassen höheren TSV Vordorf glatt mit 3:0 aus

Wittingen schafft die Sensation!

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Da geht der Ball ja doch noch rein! Nick Schnöckel (2. von links) köpfte aus dem Gewühl für den VfL Wittingen/S. ein. Sehr zur Freude von Sven Arndt (Nr. 10) der zuvor einige Chancen ausgelassen hatte.

Wittingen. Die Pokalmonster haben schon wieder zugeschlagen. Und wie! Glatt mit 3:0 (1:0) hat sich der Fußball-Kreisklassist VfL Wittingen/S. gegen den Bezirksligisten TSV Vordorf in der ersten Runde des Bezirkspokals durchgesetzt. Und das völlig verdient.

Schon zur Pause hätte die Mannschaft von Naim Fetahu deutlicher als mit 1:0 führen müssen.

Zweimal zitterte jedoch das Aluminium des Vordorfer Tores und einmal scheiterte Sven Arndt völlig freistehend am TSV-Keeper. Normalerweise lässt der Torjäger solche Chancen nicht liegen. Entsprechend groß war bei ihm der Frust auch einige Minuten nach der Szene, als er: „Man, den muss ich machen!“ über den Platz brüllte. Dass der VfL bei tropischen Temperaturen den Pausen(Eis-)tee doch noch mit einer Führung genießen konnte, lag an Youngster Nick Schnöckel, der nach einer Freistoßhalbfeldflanke goldrichtig stand und seinen Kopf hinhielt (42.).

Auf der anderen Seite vergab der TSV einige Möglichkeiten nach Kontern, wurde den Brauereistädtern aber nie wirklich gefährlich. Einmal rettete Tanyel Tezcan in höchster Not vorm einschussbereiten Dominik Reinecke und heimste sofort ein Sonderlob von Vordermann Schnöckel ein: „Ein Bombenspiel machst du heute, Tanne!“

Und das Bombenspiel riss auch im zweiten Abschnitt nicht ab. Klar tonangebend bestimmte der Kreisklassist das Geschehen, ließ Ball und Gegner klug laufen. Vordorf investierte noch mal ordentlich in den Angriff, doch die Defensive des VfL blieb sattelfest. Mit dem 2:0 durch Christian Brauner war das Spiel dann durch, die Messe gelesen. Den Schlusspunkt setzte Brauners Stürmerpendant Sven Arndt. „Wir haben versucht, das Spiel zu machen, und das ist uns auch gut gelungen“, befand Fetahu. „Uns geht es nicht groß darum, weiterzukommen. Wir wissen, da kommen noch ganz andere Kaliber“, meinte der Übungsleiter, der aber trotzdem glücklich mit dem Ergebnis war: „Für die Jungs war es nach dem 0:5 in Vorhop (gegen Wahrenholz, Anm. d. Red.) wichtig, zu sehen, dass sie es besser können.“

Von Christian Thiemann

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