Wittingen jubelt nach fast perfektem Spiel

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Ab durch die Mitte: Wittingens Handballerinnen (beim Wurf Svenja Eschert) hatten keinerlei Probleme beim 31:22-Kantersieg gegen die überforderte SG Zweidorf/Bortfeld.

Wittingen - Von Jennifer Dolezych. Die Handballerinnen des VfL Wittingen landeten im Kampf um den Verbleib in der Oberliga am Sonnabend einen wichtigen 31:22-Heimsieg (18:8) gegen die SG Zweidorf/Bortfeld. Es war der erste Erfolg nach sechs Niederlagen in Folge. Tabellarisch hat sich das Team dennoch nicht vom Fleck bewegt.

Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr und starteten nach dem 1:1 voll durch. Durch sage und schreibe zehn Tore in Folge setzte sich der VfL locker auf 11:1 ab. Alles lief wie am Schnürchen. „Zweidorf hat nach dem Ausgleich 20 Minuten lang kein Tor mehr zustande gekriegt. Unsere Abwehr war sehr gut. Jeder hat für jeden gekämpft“, lobte Wittingens Trainer Axel Bühlow den Zusammenhalt seines Teams. Und endlich klappte auch einmal das Tempospiel auf Seiten des VfL. „Die Vorgaben wurden super umgesetzt. Das war schon fast perfekt“, so Bühlow.

Wittingen dominierte die SG auch in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit und hielt die SG auf Abstand. Zur Pause betrug der Vorsprung beim 18:8 zehn Tore.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeberinnen auf 20:8. Doch nach fünf gespielten Minuten schlichen sich Konzentrationsschwächen ins Spiel ein. Klare Chancen wurden ausgelassen. Doch der kleine Hänger im Angriff tat dem Aufsteiger nicht weiter weh. Das Tempospiel wurde weiter durchgesetzt, die Defensivarbeit war gut und stabil.

„Ich hatte im Vorfeld ein schweres Spiel erwartet. Es wurde einfacher als gedacht“, war Axel Bühlow erleichtert. Die VfL-Damen ruhten sich auf ihrer hohen Führung zu keinem Zeitpunkt aus, sondern kämpften die kompletten 60 Minuten. „Die Spielerinnen haben sich gegenseitig angefeuert und hoch gepusht“, so der Coach. Die Leistung von zwei VfLerinnen hob er besonders hervor: Maren Günther und Tatjana Sablottny. „Maren war sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sehr stark. Und Tatjana hat in der Deckung geackert, ihre Mitspielerinnen motiviert und einige Siebenmeter rausgeholt.“

Ein Schritt aus dem Tabellenkeller ist dem VfL trotzdem nicht gelungen. Die Mitkonkurrenten HSG Lachte-Lutter (11.) und speziell die HSG Rosdorf-Grone (13.) landeten unerwartete Siege gegen Großenheidorn und HSG Northeim.

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