Fußball – Kreisliga: Top-Spiel der treffsicheren Angriffsreihen / Fetahu: „Keine Nullnummer“ / Torjäger-Duell droht zu platzen

Wittingen gegen Jembke: Tore garantiert!

Dafür kommt der starke Aufsteiger SV Jembke mit seinem jüngsten Sechs-Tore-Mann Kai-Arne Widdecke (vorn) zum Topspiel. Fotos: ib

Wittingen. Das Duell der starken Männer. Am Sonntag (14 Uhr) können sich die Fußballfans in Wittingen auf ein unterhaltsames Spiel freuen. Tabellenführer VfL Wittingen empfängt den Dritten vom SV Jembke.

„Das kann eigentlich nicht 0:0 ausgehen“, prophezeit VfL-Trainer Naim Fetahu.

Schließlich stehen sich die zweit- (Wittingen: 46) und dritterfolgreichste Angriffsreihe (Jembke: 44) nach Wasbüttel (52) gegenüber. Im Schnitt erzielten beide Sturmschwergewichte, die mit André Liedtke (21) und Kai-Arne Widdecke (18) die Toptorjäger stellen, mehr als drei Treffer pro Spiel.

Dabei droht das Duell der Tormaschinen zu platzen. Liedtke könnte kurzfristig wegen eines privaten Termins fehlen. Bleibt noch Widdecke, der gegen Wilsche (7:2) mit sechs Treffern die Muskeln spielen ließ. Ein Sixpack in Wittingen?

„Nein“, ist sich Fetahu sicher. „Sechs Dinger. Das passiert uns nicht“, verspricht Wittingens Coach, dem die gesamte Jembker Offensive Respekt abverlangt. „Jembke hat einige gute Jungs dabei. Wir können uns nicht nur auf einen Spieler konzentrieren, dann sind andere frei“, weiß Fetahu.

Auf die breiten Schultern seiner Offensive setzt auch Jembkes Coach Stefan Haage. „Wenn wir drei oder vier Tore schießen, wird es für den VfL schwer“, meint der SV-Coach, der dem Spiel des noch ungeschlagenen Ersten gegen den Überraschungs-Neuling optimistisch entgegenblickt.

„Wir haben nichts zu verlieren, spielen munter drauf los. Wittingen ist unser leichtestes Spiel. Wir stehen mit den 28 Punkten weit über Soll“, ist Haage nach neun Spielen ohne Niederlage erleichtert.

Gegen die zehnte Partie in Serie ohne einen Jembker Besieger hätte Haage nichts einzuwenden. „Wenn wir auf dem Platz stehen, wollen wir gewinnen. Das wird aber eine enge Kiste“, so Haage, der ausgerechnet die Abwehr umstellen muss.

Stamm-Libero Martin Sendal (Zerrung) ist verletzt. Dafür wird Goese aushelfen. Sowohl Steffen oder Marcel zeigten gegen Wilsche gute Ansätze. Um Liedtke, sollte er denn spielen, wird sich Sebastian Heintz kümmern. „Er hat gegen ihn in der letzten Saison gut ausgesehen“, so Haage. Die Spiele von Liedtkes Ex-Club Langwedel und Jembke fanden stets einen Sieger (2:0/3:2). Mit durchschnittlich drei Toren pro Spiel.

Von Matthias Jansen

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