Fußball – Bezirksliga: Sonntag bei Tabellennachbar Wasbüttel

Für Wittingen fängt Abstiegskampf an

Augen zu und durch: Nach den „Bonus“-Wochen beginnt für den VfL Wittingen (Sven Arndt, Frederik Heinrichs/M.) nun der Abstiegskampf in der Bezirksliga. Foto: Barrenscheen

Wittingen. Jetzt gilt es! Bisher spielte Aufsteiger VfL Wittingen in der Fußball-Bezirksliga fast ausnahmslos gegen Mannschaften, die zum Kreis der Spitzenteams zählen. Die Ausbeute aus den „Bonus“-Wochen ist dennoch ernüchternd.

Nur drei Zähler aus dem Vorsfelde-Spiel (2:1) stehen nach dem hammerharten Auftakt für den Vorletzten zu Buche.

„Für uns fängt jetzt der Abstiegskampf an“, sieht Trainer Naim Fetahu seine Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellennachbarn MTV Wasbüttel gefordert. Da es mit Ausnahme des 1. FC Wolfsburg (23. November) nun gegen Teams aus dem Wittinger Dunstkreis geht, müssen Punkte folgen.

Und eine Steigerung! „In manchen Situationen sind wir noch Kreisliga“, erklärt Fetahu und meint damit die mangelnde Konsequenz in beiden Strafräumen. Der Chancen-Wucher, den sich die VfL-Angreifer bereits unbemerkt – weil nicht spielentscheidend – in der Kreisliga leisteten, wirft Wittingen nun immer häufiger aus der Bahn.

Klare Möglichkeiten – oft beim Stand von 0:0 – bleiben ungenutzt. Eine Tatsache, die in „der Bezirksliga sofort bestraft wird. Immer, wenn wir uns nach vorne schieben, klingelt es bei uns“, stöhnt Wittingens Coach. Auch, weil ihm in gewisser Hinsicht die Hände gebunden sind. Immer wieder musste Fetahu in der Abwehr umstellen, bot zeitweise vier Stürmer gleichzeitig auf. „Weil die Leute nicht da sind“, verweist Fetahu auf die Personalprobleme.

Gegen Wasbüttel am Sonntag sieht es da wieder besser aus. Außer Rechtsverteidiger Christoph Heinecke sind alle Akteure da. Auch Christoph Meyer (Urlaub) und Edgar Sorokin können wieder eingesetzt werden. Fetahu hofft, dass sich die Mannschaft in Abwehr und Angriff schnell verbessert und die „schlechte Phase“ („Es gelingt nichts, was wir auch machen“) bald endet.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es dann auch noch. Den Gegner Wasbüttel hat sich Fetahu schon einmal im Spiel gegen Vorsfeldes Zweitvertretung (3:1) angeschaut. Die Spionage zahlte sich damals aus. Es wäre wieder ein guter Zeitpunkt.

Von Matthias Jansen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare