Fußball – 1. Kreisklasse 1: Meisterschaftsendspiel in Wittingen

„Da wird Feuer drin sein“

Platz eins werden sie so oder so verteidigen: Doch Wittingens Fußballer (Christoph Pörschke, Jannes Grebe, Philipp Greve) können gegen Verfolger Hankensbüttel auch schon die Meisterschaft dingfest machen.
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Platz eins werden sie so oder so verteidigen: Doch Wittingens Fußballer (Christoph Pörschke, Jannes Grebe, Philipp Greve) können gegen Verfolger Hankensbüttel auch schon die Meisterschaft dingfest machen.

Wittingen – Das Duell der Giganten steht drei Spiele vor Ende der 1. Fußball-Kreisklasse an. Primus VfL Wittingen/Suderwittingen empfängt am Sonntag (15 Uhr) daheim den Zweiten SV Hankensbüttel. Eine Entscheidung im Meisterschaftsrennen bahnt sich an.

Siegt der Gastgeber, steigt er auf. Das ist immerhin das große Ziel des VfL.

Wittingen-Coach Naim Fetahu freut sich. Seine Mannschaft hat den ersten Matchball zum Aufstieg. Und das auf eigenem Geläuf. „Wir wollen zuhause Meister werden. Das wäre nicht schlecht“, findet Fetahu. Seine Truppe hat die letzten elf Ligaspiele allesamt gewonnen, wird mit breiter Brust ins Meisterschaftsendspiel gehen. Fetahu weiß: „Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist es schwer, uns zu stoppen.“ Seine Mannschaft habe in der Saison hart gearbeitet, um das gemeinsame Ziel, den Aufstieg, zu erreichen. Die Tür steht weit offen, der letzte Schritt muss nur noch gemacht werden. Ein leichter Ritt wird es für die Brauereistädter aber nicht. „Der HSV hat eine sehr starke Mannschaft und eine gute Defensive“, lobt Fetahu.

Die Hankensbütteler rechnen mit einem brisanten Duell. „Da wird einiges an Feuer drin sein“, glaubt HSV-Coach Richard Matis, der natürlich um die letzte Chance auf Rang eins weiß. „Wir stehen so schon gut da. Aber wir wollen dem noch die Krone aufsetzen.“ Die Hankensbütteler wollen aus den letzten drei Spielen neun Punkte holen. Dafür muss erst einmal ein Sieg gegen den VfL her.

Die Blau-Weißen sind gewillt, drei Punkte aus der Brauereistadt zu entführen. „Wir haben das Hinspiel verloren (2:3, Anm. d. Red.), möchten dementsprechend gewinnen“, betont Matis, der noch lobende Worte für die Teams übrig hat: „Beide haben eine super Serie hinter sich gebracht.“

Und in Wittingen? Da sind noch keine Pläne geschmiedet, wie eine eventuelle Feier aussehen könnte. Das wird in dem Fall der Fälle spontan entschieden. „Wir haben nicht mal einen Aufstiegsbalkon“, scherzt Fetahu. Dennoch weiß er: „Die Jungs haben immer Ideen.“ Aber noch steht die Entscheidung nicht. Es zeichnet sich ein spannendes Duell ab...

VON ROUVEN PETER

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