Fußball – Wittinger Kreispokal: Wittingen trifft auf Wilsche

„Wir sind bestimmt nicht chancenlos“

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Im vergangenen Jahr verlor der VfL Wittingen/Suderwittingen und das soll nicht noch ein zweites Mal passieren: Diesmal ist der Gegner allerdings kein Geringerer als der Kreismeister VfR Wilsche-Neubokel (rotes Trikot).

Tappenbeck. Der Abstieg in die 1. Fußball-Kreisklasse ist für den VfL Wittingen/Suderwittingen beschlossene Sache, daran lässt sich nichts mehr rütteln. Allerdings können sich die Brauereistädter noch mit erhobenen Hauptes aus der Saison 2017/18 verabschieden.

Dafür muss die Mannschaft von Trainer Peter Dierks am morgigen Samstag (16 Uhr) im Finale des Wittinger Kreispokals eine ordentliche Vorstellung gegen den Favoriten und Kreismeister VfR Wilsche-Neubokel abliefern.

Erst vor einer Woche sorgte der Klassenprimus für den Untergang der Wittinger aus der Kreisliga. Nach einem Tiefschlaf in der ersten Halbzeit meldeten sich die Dierks-Schützlinge wie ausgewechselt nach der Pause zurück, agierten dabei lange Zeit auf Augenhöhe mit Wilsche. Am Ende reichte es nicht, die Brauereistädter verloren mit 2:5 und somit war der Abstieg besiegelt. Doch trotzdem konnte Dierks einige positive Aspekte aus der Begegnung mitnehmen: „In der zweiten Halbzeit haben wir gut dagegengehalten, waren knapp dran am Ausgleich. Nun müssen wir von Beginn an hellwach sein und ein schnelles Gegentor vermeiden.“

Dabei nimmt Dierks ein letztes Mal auf der Trainerbank Platz. Der Abstieg wurmt ihn, vor allem die Partie gegen Wasbüttel. „Das Spiel beschäftigt mich weiterhin. Die innere Enttäuschung ist noch vorhanden. Doch das müssen wir jetzt vergessen und uns ordentlich aus der Saison verabschieden.“ Dass der VfL auch ganz große Kaliber schlagen kann, hat er in den vorherigen Runden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unter anderem wurde der Tabellenzweite der Kreisliga, der SV Westerbeck, aus dem Wettbewerb geschmissen. Warum dann nicht auch das Finale gegen Wilsche gewinnen? Dierks: „Natürlich haben sie eine enorme Qualität, vor allem in der Offensive mit Ausnahmespieler Leon Keil. Dort kann jeder treffen. Aber wir sind auf keinen Fall chancenlos!“

Von Jannis Klimburg

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