Frauenfußball – Hallenkreismeisterschaften: Sieg gegen SVL

Wilsche oben auf!

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Ohne Punktverlust durch das Turnier: Die Frauen vom VfR Wilsche-Neubokel schnappten sich bei den Hallenkreismeisterschaften in Gifhorn die begehrte Trophäe.

Gifhorn. Und sie erreichten wieder das Finale! Doch wie schon im Vorjahr, reichte es für die Frauen des SV Langwedel bei den Hallenkreismeisterschaften nicht zum ganz großen Erfolg. Gegen den VfR Wilsche-Neubokel hatte der SVL mit 2:3 das Nachsehen.

Das Team von André Liedtke spazierte zuvor durch die Gruppenphase, holte neun Punkte aus den drei Spielen und nahm nach dem 2:1-Sieg im Auftakt gegen Rothemühle richtig an Fahrt auf. Der SV Eischott verlor nach anfänglichem 0:0 gegen den SV Tülau/Voitze mit 0:2 gegen den späteren Finalisten und musste sich auch gegen Rothemühle mit 0:2 beugen.

Der SVE blieb also komplett ohne eigenen Torerfolg, während Tülau/Voitze zwar eine deftige 1:5-Klatsche gegen Langwedel hinnehmen musste, aber immerhin einen Treffer schaffte. Zum Weiterkommen reichte das jedoch nicht.

Der SV Steinhorst dagegen erreichte das Halbfinale mit zwei Siegen in der Gruppe B, musste sich bloß dem VfR Wilsche-Neubokel mit 0:2 beugen. Gegen die SG Knesebeck/Hankensbüttel und den VfL Wahrenholz II gewann das Team von Trainer Frank Kalinowski jeweils Zu-Null, hätte durchaus höher als 2:0 und 1:0 siegen können, wie Kalinowski verriet. In der K.o.-Runde gelang den Steinhorster Frauen allerdings kein weiterer Treffer mehr.

Gegen Langwedel war im Halbfinale Schluss (0:1) und auch im Spiel um Platz 3 gegen Rothemühle unterlag das Kalinowski-Team mit 0:1. „In beiden Spielen war etwas mehr drin. Gerade gegen Langwedel war es sehr unglücklich“, merkte der Übungsleiter an, der dennoch überaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war: „Die Mädels haben ihr bestes gegeben. Ich bin sehr stolz auf das, was sie geleistet haben. Ich hoffe, das gibt uns Kraft für die Rückrunde.“

Platz zwei am Ende: Im Finale unterlag der SV Langwedel (r.) knapp mit 2:3 gegen Wilsche-Neubokel und sicherte sich somit ein Platz auf dem Treppchen.

Auch SVL-Interimstrainer Torben König war stolz auf die Leistung seiner Mädels: „Die beiden besten Mannschaften haben im Finale dann auch gegeneinander gespielt. Leider haben wir den Start im Endspiel etwas verpennt, aber die Partie trotzdem spannend gehalten. Am Ende geht der Sieg für Wilsche dann unterm Strich auch in Ordnung.“

Von Christian Thiemann

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