Fußball – Kreisliga: Wittingen kann heute mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen

VfL will zweite Chance nutzen

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Marven Stegmann (links) ist wieder dabei. Er und der VfL Wittingen/S. können heute Abend vom Abstiegsplatz hüpfen. Wesendorf (rechts Dennis Pavlov) dagegen kann befreit aufspielen. 

ct. Die englischen Wochen sind bald Geschichte. In der Fußball-Kreisliga sind auch am heutigen Mittwoch wieder sechs Teams am Ball – ein letztes Mal in dieser Saison unter der Woche.

Der VfL Wittingen/S. kann mit einem Sieg über den SV Triangel erstmals seit dem 21. Spieltag von den Abstiegsrängen springen. Wesendorf dagegen hat Blut geleckt bei den zwei Siegen vom Pfingstwochenende und will jetzt für die erste Niederlage des frischegebackenen Meisters VfR Wilsche-Neubokel sorgen. Alle drei Partien beginnen um 19 Uhr.

VfL Wittingen/S. – SV Triangel

„Wir haben es wieder in eigener Hand.“ Peter Dierks, Trainer des VfL Wittingen, glaubt an zweite Chancen im Leben. Nachdem seine Elf am Sonnabend gegen Vorhop die erste Gelegenheit, sich aus eigener Kraft aus dem Abstiegssumpf zu ziehen, verpasst hat, folgt heute die zweite Chance. Auf den SV Triangel traf der VfL in dieser Spielzeit noch nicht, das Rückspiel ist bereits am Sonntag. Durch das völlig überraschende 3:2 über die SV Leiferde mit einem abgespeckten Kader, reicht dem VfL ein Sieg über Triangel heute, um sich an Vorhop und Wasbüttel vorbeizuschieben. „Vielleicht sollten wir immer mit einer Rumpftruppe starten“, unkt Dierks, der auch im Pokal gegen Müden von seinem Team überrascht wurde. Trotzdem ist der Übungsleiter natürlich glücklich, dass einige Stammkräfte, die zuletzt fehlten, heute wieder mitspielen können: „Das stimmt mich sehr optimistisch. Jeder hat eine zweite Chance verdient. Wir haben sie jetzt bekommen und müssen sie ergreifen.“

VfR Wilsche-Neubokel – Wesendorfer SC

Meister sind sie seit dem vergangenen Wochenende schon, doch jetzt wollen sie die Saison auch ungeschlagen beenden. „Wir freuen uns darauf, uns zuhause als Meister zu präsentieren“, meint VfR-Coach Bernd Huneke, der auch weiterhin Respekt vorm Gegner hat: „Wesendorf hat uns das Leben immer schwer gemacht.“ Zudem kommt der WSC mit zwei Siegen aus dem Pfingstwochenende daher und dürften deshalb mit breiter Brust nach Wilsche fahren. Zudem schont der Meister einige Akteure, die zuletzt angeschlagen waren, auch im Hinblick aufs Pokalendspiel. „Diejenigen, die spielen werden, werden trotzdem eine gute Leistung zeigen“, ist sich Huneke sicher. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt für die Elf von Matthias Hopp zudem gesichert.

TSV Rothemühle – TuS Müden-Dieckhorst

Für den TSV Rothemühle ist es das dritte Spiel in sechs Tagen, der Tabellennachbar Müden-Dieckhorst dagegen kommt komplett ausgeruht daher, war über Pfingsten ohne Einsatz geblieben. Wie sein Kader nach dem 2:3 gegen Triangel aussieht, vermochte TSV-Coach Thorsten Meyer noch nicht sagen: „Ich denke, alle sind fit.“ Dass sein Team trotz Mannschaftsfahrt gegen Triangel gut mitspielte und nur aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung an einem Punktgewinn vorbeischrammte, macht Hoffnung. „Vielleicht klappt ja auch bei uns mal die ersten Aktion“, so Meyer. Einen Sieg braucht der TSV noch zum sicheren Klassenerhalt.

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