Im Spiel und für Rettung Handball – Landesliga Herren: Sieg über Schöningen sollte reichen

VfL will Tempo machen:

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Auf Wittingens Torwart Kevin Preissner wartet im Heimspiel der VfL-Reserve gegen den Tabellendritten aus Schöningen viel Arbeit.

mj Wittingen. Beim Drittletzten HSG Nord Edemissen kassierten Wittingens Landesliga-Handballer jüngst eine herbe Abreibung. Was erwartet die VfL-Reserve dann erst gegen den Tabellendritten HSG Schöningen (Sonnabend, 19. 15 Uhr)? „Das ist ein Heimspiel.

Da sind die Voraussetzungen anders“, meint VfL-Trainer Andreas Witzke zuversichtlich. „Zu Hause ist alles möglich. “.

Das muss auch so sein. Denn das zuletzt arg schwächelnde Wittingen II – ein Sieg aus sechs Spielen – hat das rettende Ufer längst nicht erreicht. „Zwei Zähler sollten wir schon noch einfahren“, erklärt Witzke. Auch um sich den Nervenkitzel eine Woche später gegen den direkten Konkurrenten MTV Vorsfelde II zu ersparen.

Ein Sieg gegen Schöningen? „Das sollte möglich sein“, so Witzke. Im Hinspiel (25:33) spielte Wittingen „45 Minuten gut mit“, brach dann kräftemäßig ein. Ein Problem der VfL-Reserve, das sich in der Saisonendphase immer deutlicher herauskristallisiert.

Um genügend Puste gegen Schöningen und den längeren Atem im Kampf um den Klassenerhalt zu haben, will Witzke am Sonnabend „viel mehr wechseln. Der Verschleiß ist da. Keiner ist mehr in der Lage, 60 Minuten Tempo zu gehen“, nimmt Wittingens Coach Rücksicht auf die Konditionsschwäche. Und der Kader gibt ein Schon-Programm dieses Mal durchaus her. Zu Torhüter Kevin Preissner gesellen sich zehn Feldspieler.

Das Tempo muss gegen die HSG auch hochgehalten werden. „Dann ist Schöningen anfällig“, glaubt Witzke. Im Positionsangriff würde sich Wittingen wohl die Zähne ausbeißen. „Bei Schöningen sind die Spieler alle gefühlt zwei Meter groß.“ Also durchaus eine hohe Hürde für den VfL.

Von Matthias Jansen

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