Eishockey – DEL: Zweites Gastspiel in Schwenningen nach 1:8 im Oktober / Volle Hütte am Sonntag beim Familientag gegen Krefeld Pinguine

EHC will den „rabenschwarzen Tag“ vergessen machen

Bloß nicht wieder hinterherlaufen: Der EHC Wolfsburg (r.) will aus Schwenningen unbedingt Zählbares mitbringen, um seine Play-Off-Position zu wahren. Foto: Jansen

ib Wolfsburg. Im besten Fall lautet der Stichtag 16. März. Dann startet in der DEL das Play-Off-Viertelfinale. Und das will der EHC Wolfsburg möglichst ohne Umweg über die Vorausscheidungs-Spiele erreichen. Bis dahin ist es aber noch ein steiniger Weg.

Der aktuelle Fünftplatzierte dürfte heute Abend (19. 30 Uhr) mit leichtem Unbehagen bei den Schwenninger Wild Wings aufs Eis gehen.

Zwar ist der Neuling aus dem Schwarzwald weit abgeschlagen Tabellenvorletzter, verlor zuletzt fünf Spiele in Serie bei null Punkten und 5:26-Toren. Doch den bisher einzigen Auftritt im Südwesten bezeichnet EHC-Kapitän Tyler Haskins mit Fug und Recht als „rabenschwarzen Tag“. Das 1:8 in Schwenningen war der absolute Saison-Tiefschlag. „Das soll uns nicht noch mal passieren. Wir werden für dieses Spiel bereit sein“, zeigt sich Haskins kämpferisch.

Dass die sonst eher flügellahmen Baden-Württemberger kein Angstgegner durch und durch sind, zeigten die zwei Wolfsburger 5:1-Heimsiege gegen die Wild Wings. Außerdem gehört der EHC mit zu den besten Auswärtsteams der Liga. Das will das Skoda-Team heute demonstrieren und weitere wichtige Punkte einsacken, um die Verfolger auf Distanz zu halten. Die Marschroute von Trainer Pavel Gross ist klar: „Wir müssen unser Eishockey spielen. Dann sind wir unangenehm und kommen zu unseren Möglichkeiten. Machen wir das nicht, bekommen wir ein Problem.“

Mit einem Sieg würde Wolfsburg die Stimmung für den BraWo-Familientag am Sonntag in der heimischen EisArena zusätzlich anheizen. Der Tabellendritte Krefeld Pinguine kommt um 14.30 Uhr zum Spitzenspiel – vor wohl ausverkauftem Haus. Der letzte Doppelspieltag vor der Länderspielpause – die EHC-Verteidiger Armin Wurm und Benedikt Kohl stehen im deutschen Kader für das EHIC Tournament in Frankreich vom 4. bis 9. Februar – soll den EHC in eine gute Ausgangslage für den Endspurt versetzen.

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