Judo – Grand Slam in Düsseldorf: Giovanna Scoccimarro verliert beim Heimspiel gegen die spätere Siegerin Yoko Ono

Wieder Zweitrunden-Aus gegen eine Japanerin

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Im Würgegriff der Japanerin: Die Lessienerin Giovanna Scoccimarro (r.) hatte beim Heim-Grand Slam in Düsseldorf gegen die Turniersiegerin Yoko Ono das Nachsehen in Runde zwei. 

ib Düsseldorf/Lessien. Yoko Ono war für Beatles-Mitgründer John Lennon zu Lebzeiten die Nummer eins. Das galt am Samstag auch für ihre Namensvetterin.

Yoko Ono avancierte bei der Premiere des Judo-Grand Slam im Düsseldorfer ISS Dome zur Nummer eins in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Sehr zum Leidwesen von Giovanna Scoccimarro, die gegen die spätere Siegerin die Segel strich.

Also wieder ein Zweitrunden-Aus gegen eine Japanerin auf großer Bühne für das Judo-Juwel aus Lessien. Zur Erinnerung: Vor zwei Wochen hatte sich die Vize-Europameisterin und U21-Weltmeisterin beim Grand Slam-Pendant in Paris der Weltranglistenersten Chizuru Arai beugen müssen. Dieses Mal erwies sich die ebenfalls starke Ono als zu große Hürde. 1:14 Minuten vor Schluss musste Scoccimarro die Niederlage auf der Matte quittieren. Ippon für die Gegnerin, die die Lessienerin im Bodenkampf in den Klammergriff genommen hatte. Aus diesem vermochte sich die deutsche Vertreterin nicht zu befreien.

Aus der erhofften Platzierung wie im Vorjahr in Düsseldorf (5. Platz), als das Turnier noch Grand Prix-Status genoss und nun ein Upgrade erfuhr, wurde also nichts für Scoccimarro. Stattdessen trumpften zwei Konkurrentinnen im Kampf um Olympia 2020 in Tokyo groß auf: Szaundra Diedrich (JC Bushido Köln) gewann Bronze, Marlene Galandi wurde Fünfte.

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