Handball – Landesliga Damen: Wittingen erneut ebenbürtig und doch geschlagen am Ende

Und wieder „fehlt ein kleines Stück“

Abgestürzt: Wittingens Landesliga-Handballerinnen (vorne Svenja Eschert) gingen in Geismar erneut leer aus. Foto: Thiemann
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Abgestürzt: Wittingens Landesliga-Handballerinnen (vorne Svenja Eschert) gingen in Geismar erneut leer aus.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Geismar. „Es fehlt immer irgendwo ein kleines Stück. . . “ Kai Fischer stieß einen Seufzer aus, der aber nicht mit Resignation gleichzusetzen war. Wieder hatten die Handball-Damen des VfL Wittingen gut mitgehalten. Doch wieder reichte es nicht für den Aufsteiger.

Nach dem 24:30 beim Topfavoriten MTV Geismar meinte der Coach: „Es lag wirklich mehr drin – wie eigentlich jedes Spiel.“

Die fehlenden Prozentpunkte wollen die Wittingerinnen nun in den vier Wochen Herbstpause erarbeiten und gestärkt zurückkommen im Oktober. Allerdings wartet dann als nächstes Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. Der Spielplan meint es nicht unbedingt gut mit dem VfL, der allerdings in keinem der bisherigen Matches chancenlos war. Und genau das macht Fischer Mut. „Wir sind größtenteils an unseren eigenen Unzulänglichkeiten gescheitert. Wir müssen es schaffen, über 60 Minuten beide Mannschaftsteile zusammenzufügen. Es braucht ein Spiel, in dem alles passt. Nicht nur in Perioden.“

Gestern Abend vor den Toren Göttingens passte es 50 Minuten lang beim Neuling. Dieser hatte zwar eine hektische Phase zwischen der 10. und 17. Minute eingestreut und sich einen Vier-Tore-Rückstand eingebrockt (6:10). Doch mit einer Auszeit brachte Fischer die Gäste wieder zurück in die Spur. Mitte der zweiten Hälfte führte der Außenseiter dann sogar mit 21:19. Doch statt bei kurzweilig doppelter Überzahl den Vorsprung auszubauen (schon vorher hatte der VfL Pech mit Pfosten und Latte), fing sich Wittingen stattdessen den Ausgleich und selbst eine Zeitstrafe. „Der Knackpunkt“, pointierte Fischer. „Dadurch haben wir Geismar hochgezogen.“

Nach der Wende des MTV zum 23:22 (51.) versiebte Nena Frenkel noch einen Siebenmeter, hinzu kamen weitere Hinausstellungen gegen das hiesige Team. Fischer haderte: „Zum Schluss ging es den Bach runter, da standen wir zwischendurch nur noch mit drei Leuten auf dem Feld.“

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