Fußball – Kreisliga: Ummern möchte Schwung gegen TSV mitnehmen / Wittingen erhofft sich zweiten Dreier

Wesendorfer SC will zurück in Spielbetrieb

+
Den Schwung mitnehmen: Der VfL Germania Ummern (r.) will gegen Rothemühle weiter punkten.

jk. Die Winterpause steht langsam vor der Tür, nur noch wenige Spieltage sind zu absolvieren in der Fußball-Kreisliga. Der 16. Spieltag wird eröffnet vom Überraschungsteam SV Westerbeck, die heute Abend (19 Uhr) den TuS-Müden Dieckhorst willkommen heißen.

Am Sonntag (14 Uhr) versuchen dann die anderen Mannschaften, ihr Punktekonto zu verbessern. So will der VfL Germania Ummern gegen Rothemühle den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen. Indes versucht der VfL Wittingen, gegen Meinersen aus der Krise zu gelangen.

SV Westerbeck –

TuS Müden-Dieckhorst

Der SV Westerbeck ist neben dem Primus VfR Wilsche-Neubokel das Team der Stunde. Seit acht Partien ist der Aufsteiger ungeschlagen. Diese Serie soll nun gegen den TuS Müden-Dieckhorst fortgesetzt werden. Die Chancen stehen dabei nicht schlecht, denn die Gäste rangieren im unteren Drittel der Tabelle und warten seit neun Begegnungen auf einen dreifachen Punktgewinn. Die Hausherren gehen auf alle Fälle als hoher Favorit in das Duell, wer hätte das vor der Saison gedacht...

VfL Wittingen/S. –

SV Meinersen

Wenn du unten stehst, hast du einfach kein Glück. Das gilt auch für den VfL Wittingen/Suderwittingen. Derzeit hapert es bei den Brauereistädtern an der Chancenverwertung. „Ich habe nicht viel zu bemängeln. Wir müssen einfach das runde Leder öfter ins Tor unterbringen. Dann fahren wir auch wieder einen Sieg ein. Es gilt die Leistung aus der Partie gegen Wilsche zu bestätigen und die Dinger vorne zu machen“, sagte VfL-Trainer Torsten Haase. Dafür kann der Übungsleiter auf den gleichen Kader zurückgreifen wie gegen den Primus.

Wesendorfer SC –

MTV Wasbüttel

Die vergangene Partie vom WSC liegt nun schon etwas zurück, vor drei Wochen stand die Mannschaft von Trainer Matthias Hopp zuletzt auf dem Rasen. „Das ist schon etwas frustrierend“, meint Co-Trainer Hans Götz. Auch Sonntag wird es wohl eng werden mit der Austragung. Zurzeit trainieren die Hausherren in der Halle, versuchen sich an alternativen Sportarten. In dieser Woche stand Tennis und Badminton auf dem Programm. Am Wochenende würde es gegen den MTV Wasbüttel gehen, der derzeit auf dem vorletzten Platz steht. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. In der Truppe steckt viel Qualität mit einer guten Spielanlage. Wir müssen den MTV auf alle Fälle von Beginn an ernst nehmen“, so Götz weiter. Ein Hoffnungsschimmer ist immerhin, dass sich das Lazarett langsam lichtet. Jesse Rocksen und Daniel Hoffmann dürften gegen Wasbüttel am Sonntag wieder im Kader stehen.

VfL Germania Ummern –

TSV Rothemühle

„Wir sind auf einem sehr guten Weg und konnten uns zumindest ein bisschen vom Tabellenkeller absetzen“, meinte VfL-Trainer Michael Alms zu den vergangenen Begegnungen. Gegen den TSV Rothemühle wollen die Hausherren den Schwung mitnehmen und auch gegen den Tabellenneunten wieder punkten. Allzu leicht dürfte es gegen den TSV aber nicht werden, wie Alms findet: „Rothemühle ist ein total unbequemer Gegner, die nur sehr schwer zu bespielen sind. Aber wir schießen vorne endlich wieder Tore, deshalb ist auch am Sonntag was möglich. Es wird eine harte Nuss!“ Außerdem haben die Germanen mit dem kommenden Gegner noch eine Rechnung offen, weil das Hinspiel mit 3:1 an den TSV ging.

VfL Vorhop –

SV Leiferde

Seit dem Aus von Thorsten Thielemann zeigt die Formkurve beim VfL Vorhop etwas nach oben. Trotzdem stehen die Rot-Weißen immer noch als Tabellenletzter da. Das soll sich am Sonntag endlich ändern. Mit einem Erfolg gegen die SV Leiferde könnte die Rote Laterne weitergegeben werden. „Die Voraussetzungen sind die gleichen wie vorher auch. Wir schätzen Leiferde genauso stark ein wie Meinersen“, so VfL-Abteilungsleiter Nicky Urbanitsch. Taktisch hat der Gastgeber einige Veränderungen vorgenommen: „Wir attackieren jetzt früher und die Mannschaft ist nochmal enger zusammengerückt“, fuhr Urbanitsch fort. Gegen den SVL kann der VfL Vorhop auch wieder auf Keeper Christian Graf zurückgreifen. Beim Gegner indes ist Trainer Ralf Keller „ein bisschen irritiert“ ob des überraschend positiven Auftritts des Kellerkinds beim Tabellenführer Wilsche. Vorhop sei für seine Teams ohnehin immer „ein schwieriges Pflaster“ gewesen. Aber Leiferde will „ins Risiko gehen“ und den wiedergefundenen Erfolgs-Faden vom Spiel gegen Müden aufgreifen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare