Fußball – Kreisliga: Brome schlägt WSC mit 4:2 / Müden und Groß Oesingen trennen sich torlos, beide Serien bleiben bestehen

Wesendorf taumelt weiter dem Keller entgegen

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Heimpleite: Niclas Zierenberg (r.) und der VfL Knesebeck mussten sich Ummern (Matthias Müller) mit 2:3 beugen.

ks. Für die Kellerkinder gab es am gestrigen Sonntag nichts zu holen. Vier der letzten Teams in der Tabelle mussten Niederlagen einstecken. Dadurch hat sich auch für den VfL Wittingen/S. nach dem 1:4 gegen den SV Westerbeck nichts an der prekären Situation geändert.

SV Meinersen –

SV Triangel 2:4 (0:2)

Eine gnadenlose Effektivität des SV Triangel wurde der SVM zum Verhängnis. Auch wenn die Heimelf das Spiel zunächst offen gestaltete und die besseren Chancen hatte, klingelte es schon bis zur Pause zwei Mal im eigenen Kasten. Durch individuelle Fehler haben wir dem Gegner zum Toreschießen eingeladen“, musste Peter Placinta, Trainer aus Meinersen, bilanzieren. Mit dem dritten Treffer der Gäste war das Ding dann nach der Halbzeit quasi schon durch. Doch Meinersen bäumte sich noch einmal auf und verkürzte zwischenzeitlich auf 2:3. Die Hoffnung auf einen verdienten Punkt machte Triangel dann kurz vor dem Ende mit dem 2:4 durch Dennis Kraack zunichte.

VfL Knesebeck –

VfL Ger. Ummern 2:3 (1:2)

Obwohl beide Mannschaften personell aus dem letzten Loch pfiffen, sahen die Zuschauer in Knesebeck ein richtig gutes Fußballspiel. Dabei hatten die Hausherren schon ein Stück mehr von der Partie. Doch bereits zur Pause lag Ummern mit 2:1 in Front. Die Führung durch André Sterz hatte Francesco Natale noch ausgeglichen. Jan Hansen brachte sein Team in der letzten Minute aber wieder in die Vorhand. Als Jens Markwart in der 52. Minute für den erneuten Ausgleich sorgte, schienen die Knesebecker die Partie drehen zu können. Ummern hielt aber dagegen und stellte mit dem Treffer zum 2:3 durch Hansen erneut seine Effektivität unter Beweis. Germanen-Coach Michael Alms sprach von einem glücklichen, sein Gegenüber Peter Weber von einem sehr glücklichen Sieg: „Aber wir haben eben unsere Chancen nicht rein gemacht.“

Wesendorfer SC –

FC Brome 2:4 (0:2)

Defensiv zu anfällig: Der Wesendorfer SC (l. Stefan Will) ging beim 2:4 gegen den FC Brome (Stefan Buller) leer aus.

Nach einer ersten Abtastphase übernahmen die Bromer das Kommando. Sie entwickelten mehr Druck im Spiel, sahen sich zumeist aber einer gut geordneten Defensive der Wesendorfer gegenüber. Dennoch sprachen die beiden Tore von Marvin Keller und Michael März bereits zur Halbzeit eine deutliche Sprache. Diese Sprache verstanden die Hausherren offenbar erst, als Ahmed Chabaan in der 55. Minute das 0:3 erzielte. Plötzlich waren die Wesendorfer Fußballgeister erwacht. Waldemar Bier (57.) und Jesse Rocksen (61.) brachten den WSC mit einem Doppelschlag wieder auf 2:3 heran. „Da haben wir dann aber nicht mehr weiter gemacht“, zuckte WSC-Trainer Matthias Hopp mit den Schultern. So war das 2:4 durch Jannik Thielemann dann auch die endgültige Entscheidung. „Unsere Fehler werden bestraft, wir selber können die Fehler der anderen derzeit nicht bestrafen“, sieht Hopp das Manko seines Teams.

TuS Müden-Dieckh. –

SV Gr. Oesingen 0:0

Was kann man über ein torloses Remis in Müden berichten? „Nicht viel“, musste Oesingens Übungsleiter Torben König mit einem Schmunzeln eingestehen. In Halbzeit eins versuchten die Müdener noch mitzuspielen, was ihnen zeitweise auch ganz gut gelang. Dennoch hatten die Gäste das Heft in der Hand. „Wir haben unsere Angriffe aber nicht sauber zu Ende gespielt“, legte König den Finger in die Wunde. So war es ein klassisches Spiel, das bis zum Strafraum der Gäste gut aussah, dort aber abrupt endete. Das gleiche Bild zeigte sich auch in der zweiten Hälfte. Wenngleich Müden nun fast nur noch aus der Defensive heraus auf Konter hoffte. „Immerhin bleiben wir in diesem Jahr in der Meisterschaft weiter ungeschlagen“, fand König noch etwas Positives dem ansonsten dürftigem 0:0.

VfR Wilsche-N. –

MTV Wasbüttel 4:0 (1:0)

Eine klare Angelegenheit war das 4:0 der Wilscher gegen Wasbüttel. Dennoch haben sich die Gäste insbesondere in der ersten Halbzeit ein Fleiß-Bienchen verdient. „Da hat Wasbüttel schon gut mitgespielt“, lobte VfR-Trainer Bernd Huneke. Dennoch waren seine Mannen in den entscheidenden Momenten abgebrühter und routinierter. Das stellte Wilsche in der ersten Hälfte lediglich durch den einen Treffer von Til-André Rendchen-Huneke unter Beweis. Nach dem Seitenwechsel sorgten dann aber Torge Lehner, Marvin Meinecke und „last but not least“ Goalgetter Leon Keil für die erwartet klaren Verhältnisse.

VfL Wittingen/S. –

SV Westerbeck 1:4 (0:1)

Wittingens Coach Peter Dierks hatte wenig etatmäßige Stammkräfte an Bord. Dafür schlug sich der VfL noch gut. Besonders schwer wiegte der Ausfall von Sven Arndt, der sich gerade im Offensiverhalten bemerkbar machte. „Trotzdem war ich von der spielerischen Qualität meiner Mannschaft positiv überrascht“, hob Dierks den Daumen für seine Not-Elf. So war auch der knappe Rückstand zur Pause schon ein Achtungserfolg. Im zweiten Spielabschnitt blitzte dann mehr und mehr die individuelle Stärke der Gäste auf. Florian Gahrmann mit einem Doppelpack und Roman Jakob gestalteten das Ergebnis bis zum 0:4 recht deutlich. Als Gahrmann nach einer Tätlichkeit den roten Karton sah, schnupperten die Brauereistädter in Überzahl noch einmal ein bisschen Offensiv-Luft. Der Ehrentreffer von Christian Brauner hätte in der Schlussphase nicht der einzige bleiben müssen, denn Chancen boten sich in den letzten Minuten einige.

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