Handball – Verbandsliga/Landesliga-Jugend: MA und WA hoffen auf Heimspiel-Aufschwung

Wenn nicht jetzt... JSG will Kehrtwende

Auf geht’s, Jungs! MA-Keeper Kevin Preissner ist motiviert.

ib. Für eine Handvoll Niederlagen am Stück hat es schon gereicht. Nun will die männliche A-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken in der Landesliga den Bock wieder umstoßen. Das versucht auch die WA: Doch ihr Bock könnte sich als stur erweisen.

Verbandsliga WA

JSG Wittingen/Stöcken – HV Lüneburg (Sonntag, 17 Uhr)

Schnell aufrappeln – ansonsten rappelt’s wieder im Karton! Wittingen/Stöckens Mädchen sind nach der Eingangs-Demontage gegen Heidmark (13:37) auf Wiedergutmachung aus. Allerdings wartet mit Lüneburg ein ähnliches Großkaliber.

Der HVL landete in der Oberliga-Vorrunde direkt hinter Heidmark, feierte vier glasklare Siege und holte im direkten Duell ein 24:24. „Wir können uns also auf ein schweres Spiel einstellen“, ahnt JSG-Trainerin Denise Schulze. Die Devise: „Verlieren ist keine Schande – aber das Wie ist ausschlaggebend!“ Was nicht heißt, dass die Gastgeberinnen die Partie von vornherein abschenken. Schulze verspricht: „Wir werden mit viel Kampfgeist ins Spiel gehen.“

Bis auf die Torhüterin Laura Stojanovic (Weisheitszähne, wird wieder durch Frederike Hoppmann ersetzt) sowie die Langzeitverletzten Stine Neumeier und Melina Lau sind sind bei Wittingen/Stöcken wieder alle Spielerinnen dabei. Die Trainerin baut speziell auf Anna Sauer. „Wir sind mit ihr weniger leicht durchschaubar.“ Die JSG müsse zwingend die Fehlerquote im Angriff minimieren und vorne mehr Druck entfachen.

Landesliga WB

Hastedter TSV – JSG Wittingen/Stöcken (Sonnabend, 15 Uhr)

Vom Jäger zum Gejagten: Diesen Wandel will Wittingen/Stöckens WB heute beim Schlusslicht aus Hastedt vollziehen. In vielen Auswärtspartien bisher hätte sein Team den Gegner zunächst wegziehen lassen, ist Trainer Hartmut Vahldieck aufgefallen. „Wir wollen vom Start weg zeigen, dass wir gewillt sind, die Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Daran wurde im Training gezielt gearbeitet.

Die Mannschaft aus dem Bremer Bereich sei aber nicht zu unterschätzen, „wie die Ergebnisse zeigen“, so Vahldieck. „In der sehr ausgeglichenen Staffel kann wohl jede Mannschaft jeden schlagen.“ Im Hinspiel schickte Wittingen/Stöcken den körperlich überlegenen HTSV mit 23:16 nach Hause. Um gar nicht erst in die Bredouille eines Positionsspiels zu kommen, will die vollzählige JSG aus einer kompakten Deckung Tempogegenstöße laufen und Platz drei festigen.

Landesliga MA

JSG Wittingen/Stöcken – HSG Adelheidsdorf/W. (Sonnabend, 15.15 Uhr)

Wenn nicht jetzt, wann dann!? Nach fünf Niederlagen am Stück will Wittingen/Stöckens MA endlich in die Erfolgsspur zurückkehren. Schlusslicht Adelheitsdorf/Wathlingen sollte da doch eigentlich den passenden Aufbaugegner darstellen, oder?

Das Hinspiel gewann die JSG überdeutlich (36:18). „Da Adelheidsdorfs Trainer Thomas Kahle ständig offensive bis mannbezogene Deckungsvarianten probiert hat, um uns aus dem Spiel zu bringen und unser Angriffsspiel zu unterbinden, haben wir uns unter der Woche auch auf solche Sachen eingestellt“, erklärte Coach Malte Sültmann.

Personell sieht es allerdings nicht viel besser aus zuletzt. Christoph Borchers und Jan-Philipp Goetzie sind wieder fit. Doch Hinnerk Cordes (Hämatom im Unterarm) und Julius Lührs (Innenbandriss im Knie) gesellen sich zu den Langzeitverletzten Jannis Schenk und Niklas Heinecke. „Für Julius wird die Saison wohl gelaufen sein“, ahnt Sültmann. „Nichtsdestotrotz sind wir motiviert, zu Hause endlich wieder zwei Punkte einzufahren.“

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