Handball – Landesliga MC: JSG 21:22

Wenig Glück, viel Pech...

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Es ist zum Mäusemelken... Hätte die Partie ein paar Minuten länger gedauert, die männliche C-Jugend aus Wittingen/Stöcken (beim Wurf) hätte gegen Geismar wohl ihren ersten Sieg gefeiert.

Wittingen. „Wir hatten kein Glück und am Ende kam auch noch Pech hinzu. . . “ Trainer Lars Kamke raufte sich immer wieder die Haare.

Die männliche C-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken stand so dicht vor ihrem ersten Saisonsieg in der Handball-Landesliga, schlich nach dem 21:22 (7:12) und einem „echten Krimi“ gegen den MTV Geismar aber bedröppelt vom Feld.

Seine Jungs hätten eine ganz tolle Leistung geboten, sagte Kamke. Mit einer Ausnahme: dem Abschluss. Serienweise ließ die JSG beste Gelegenheiten liegen. Latte, Pfosten oder sogar drüber: Aus besten Positionen warf Wittingen/Stöcken Fahrkarten. „In Summe waren es zehn Hundertprozentige“, haderte der Trainer. Seine Riege hätte schlecht in die Partie gefunden, steigerte sich mit zunehmender Spieldauer aber. „Nach der Halbzeitpause haben die Jungs in der Abwehr toll zugefasst, haben an sich geglaubt, haben sich tolle Chancen herausgespielt“, schilderte Kamke. Wäre da nur nicht die Ladehemmung gewesen... Zudem wurden die kniffligen Entscheidungen durch die Schiris oft zu Ungunsten der JSG getroffen.

Mega-Pech dann auch am Ende: Zehn Sekunden vor Ultimo drischt Eike Weber von Rechtsaußen den Ball in Richtung lange Ecke – Innenpfosten, raus... „Es sollte nicht sein“, seufzte Kamke. „Wir waren die spielstärkere Mannschaft und hätten ein Punkt verdient gehabt.“

Tore: Weber (7/3), Hillebrand, Berlin (je 4), Wolter (3), Schiller (2).

Von Ingo Barrenscheen

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