Handball – Verbandsliga Herren: Heimstarke Wittinger wollen gegen Heidmark Nadelstiche setzen

Weiße Weste wahren

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In der Gelben Hölle bekamen die Gäste die SG VfL Wittingen/Stöcken noch nicht in den Griff. In dieser Szene bricht Torsten Meyer (am Ball) durch den Defensivblock und setzt zum Wurf an.

Wittingen. Trainer Christian Gades ist zufrieden mit dem Saisonstart seiner Handballer. Der VfL Wittingen startete mit vier Siegen und zwei Pleiten in die Verbandsligaspielzeit. Am heutigen Sonnabend, 19.15 Uhr, kommt Aufsteiger HSG Heidmark nach Wittingen.

Mit einem Sieg und den möglichen 10:4 Punkten würde man etwas erreichen, das man so zuvor nicht unbedingt erwartet hätte, so Gades.

Blickt man auf die Begegnungen des VfL, erkennt man ein Muster: Alle bisherigen vier Heimauftritte wurden gewonnen, die Dämpfer nahm man in der Fremde hin. „Wir wollen natürlich unsere weiße Weste wahren“, betont Gades. Die bisherigen Heimspiele wurden allesamt souverän gewonnen, am knappesten war es dabei beim 26:21-Sieg gegen HSG Nienburg II. Gades lobt: „Wir haben unsere Sachen bislang sehr gut umgesetzt.“

Beim Aufsteiger aus Heidmark gibt es zwischen Heim- und Auswärtsspiel ebenso ein Auf und Ab. So gewann man drei Spiele daheim, verlor jedoch alle Partien auf fremden Parkett. „Wir hoffen, es bleibt dabei“, sagt Wittingens Gades, warnt jedoch zugleich: „Es geht nicht von allein. Das wird eine hartes Stück Arbeit.“

Dennoch sieht er sein Team in der Lage, auch die Heimpartie gegen Heidmark zu gewinnen. In der Offensive seien die Wittinger breit aufgestellt in puncto Torgefährlichkeit: „Wir müssen uns vorn nicht nur auf eine Seite verlassen“.

Dabei setzt er auf seine altbewährte Taktik, aus einer guten Abwehr heraus den Angriff aufzubauen, was nicht zwangsweise ruhig sein muss: „Wir können auch mit Tempo aus der Unordnung heraus Nadelstiche setzen.“

Gelobt hatte der Trainer indes die formstarken Nick Schmidt und Lars Erxleben, auf die er natürlich auch heute Abend setzen wird. Verkraften muss er weiter den Ausfall des Jungspundes Simon Bartel (Sprunggelenk). Des Weiteren kränkelt der eine oder andere Akteur noch vor sich hin. Daher wolle man noch vor Anpfiff gucken, wie es um die Spieler gestellt ist. Aber so viel ist sicher: „Wir haben guten Ersatz, der die Vorgaben umsetzen kann“, sagt Gades weiter.

Von Rouven Peter

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