Hallenfußball – Turnier der Samtgemeinde Brome in Rühen: 4:0-Finalerfolg

Weiß-Team gelingt Titelverteidigung

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Titel verteidigt: Kreisligist SV BW Rühen bezwang im Finale den FC Brome deutlich mit 4:0. Fotos: Schulz

Rühen – Titelverteidigung geglückt! Fußball-Kreisligist SV Blau-Weiß Rühen darf den Pokal der Samtgemeinde Brome vorerst weiter behalten. In heimischer Halle bezwangen die Blau-Weißen am Sonnabend im Endspiel keinen Geringeren als den Bezirksligisten FC Brome.

Und das dann auch noch deutlich mit 4:0!.

Klar, dass im Nachgang auch der Trainer ins Schwärmen geriet. „Wir haben aus meiner Sicht den besten Fußball gespielt, dementsprechend auch verdient gewonnen“, freute sich Matthias Weiß. Vor allem seine Defensive wusste zu überzeugen, ließ im gesamten Turnier nur ein Gegentor zu. „Speziell im Finale hatten wir einfach die Ruhe am Ball, haben das gut und direkt gespielt“, so Weiß.

Wir haben aus meiner Sicht den besten Fußball gespielt, dementsprechend auch verdient gewonnen.

Matthias Weiß, Trainer des SV Blau-Weiß Rühen

Nach Toren von Kevin Fries (2), Christopher Ramolla und Miles Drechsler wurden die Bromer mit 4:0 von der Platte geschossen. Klar, dass sich die Burgherren das etwas anders vorgestellt hatten. „Es war natürlich ärgerlich, doch Rühen hat es im Finale einfach besser gemacht“, zeigte sich FCB-Teammanager Hendrik Joswig als fairer Verlierer. Mit einem individuellen Fehler hatte der Bezirksligist den alten und neuen Champion zur Führung eingeladen. Im Anschluss nahm das Unheil dann seinen Lauf. „Insgesamt sind wir etwas schwer ins Turnier gekommen, doch dann war es eigentlich okay“, resümierte Joswig, der aber anfügte: „Der Ligabetrieb ist für uns natürlich viel wichtiger.“ Die beiden Finalisten stellten übrigens auch die gesondert ausgezeichneten Akteure: Auf Rühener Seite wurden nach dem Wettkampf Kevin Fries (Bester Torschütze mit sieben Treffern) und Miles Drechsler (Bester Spieler) geehrt, in den Reihen des FCB hingegen Marc Steckhan (Bester Torhüter).

Doch natürlich waren nicht nur Rühen und Brome beim Zusammenkommen der Teams der Samtgemeinde anwesend, sondern insgesamt neun Teams. Sie alle brachten eine Reihe von Fans mit, die Halle war mehr als gut gefüllt. Das freute natürlich auch Veranstalter FC Germania Parsau. „Das war absolut in Ordnung, es ist alles reibungsfrei über die Bühne gegangen“, resümierte ein stolzer Germania-Spartenleiter Marcel Krause.

Die neun Mannschaften mussten sich zunächst in zwei Vorrunden-Gruppen durchbeißen. Recht spannend ging es in Vierer-Staffel A zu. Die Bromer erlaubten sich zwar ein 2:2 gegen Ehra-Lessien, gewannen aber die weiteren beiden Partien und setzten sich somit an die Spitze. Als Zweiter sprang der TSV Brechtorf noch mit auf den Halbfinal-Zug auf, der TuS Ehra-Lessien scheiterte knapp und der SV Eischott blieb ohne Zähler.

Ordentlich in Torlaune zeigten sich die Rühener in Staffel B. Mit der Maximalausbeute von zwölf Zählern und einem Torverhältnis von 19:1 war am Thron des Titelverteidigers nicht zu rütteln. Auf immerhin neun Punkte kam der FC Germania Parsau, der somit ebenfalls in die Vorschlussrunde einzog. Für den SV Tülau/Voitze, den TSV Fortuna Bergfeld und den SV Teutonia Tiddische war das Turnier hingegen beendet.

Recht klare Angelegenheiten waren die beiden Halbfinalpartien. Brome bezwang Parsau mit 2:0, Rühen Brechtorf gar mit 5:0. Die Brechtorfer sicherten sich anschließend zumindest Bronze, bezwangen Parsau vom Neunmeterpunkt mit 10:9. Anschließend war die Bahn frei für das große Finale, das eigentlich mit reichlich Spannung erwartet wurde. Doch es kam – wie eingangs erwähnt – ganz anders...

VON FLORIAN SCHULZ

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